Nach Schüssen in der Nähe des Weißen Hauses: Schütze tot
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von AgenturenAreal beim Weißen Haus abgeriegelt
Bild: APA/AFP/ALEX WROBLEWSKI
Nach Schüssen in der Nähe des Weißen Hauses in Washington haben US-Medien den Tod des mutmaßlichen Schützen gemeldet. Nachdem der Mann das Feuer auf Beamte des für den Schutz des US-Präsidenten zuständigen Secret Service eröffnet habe, sei er durch Schüsse tödlich verletzt worden, zitierten US-Medien am Samstag (Ortszeit) aus einer Mitteilung des Secret Service. US-Präsident Donald Trump war während des Vorfalls im Weißen Haus, sein Amtssitz wurde großräumig abgeriegelt.
Der Mann hatte demnach auf Beamte an einem Kontrollpunkt in der Nähe des Weißen Hauses geschossen. "Polizeibeamte des Secret Service erwiderten das Feuer, trafen den Verdächtigen, der in ein Krankenhaus in der Gegend gebracht wurde, wo er später starb", zitierten US-Medien aus der Mitteilung. Bei dem Schusswechsel wurde demnach außerdem ein Passant getroffen. Zu seinem Zustand äußerte sich der Secret Service nicht.
Trump hatte sich während des Vorfalls im Weißen Haus aufgehalten. Wie er selbst mitgeteilt hatte, blieb der 79-jährige Staatschef über das Feiertagswochenende in Washington, um an einer Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs zu arbeiten, statt an der Hochzeit seines ältesten Sohnes Donald Trump Jr. teilzunehmen.
Der Amtssitz des US-Präsidenten wurde nach den Schüssen von zahlreichen Sicherheitskräften weiträumig abgeriegelt. Augenzeugen sprachen von etwa 20 oder gar "Dutzenden" Schüssen.
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