Drohnenalarm in Lettland: Flugobjekt durchquerte Luftraum
Veröffentlicht:
von AgenturenNATO-Kampfjets wegen Drohne über Lettland aktiviert
Bild: APA/APA/AFP (Themenbild/nicht aktuell)/ANGELOS TZORTZINIS
Im Baltikum haben die Streitkräfte des EU- und NATO-Mitglieds Lettland Bewohner über eine mögliche Bedrohungslage durch eine Drohne im Osten des Landes informiert. Das Flugobjekt sei in der Früh in den Luftraum eingedrungen und habe diesen dann wieder verlassen, teilten die Streitkräfte am Sonntag mit. Kampfjets der NATO seien aktiviert worden, hieß es, ohne nähere Angaben. In der Vergangenheit kam es bereits zu Explosionen durch Drohnenvorfälle auf lettischem Gebiet.
"Solange die russische Aggression in der Ukraine andauert, ist es möglich, dass es erneut zu Vorfällen kommt, bei denen ausländische Drohnen in den lettischen Luftraum eindringen oder sich diesem nähern", teilte das Militär weiter mit. Der Luftraum werde ständig überwacht, gemeinsam mit den NATO-Verbündeten sei auch schnelle Reaktion auf Bedrohungslagen gewährleistet.
In diesem Monat war ein kaum genutztes Öllager mit leeren Tanks in Rezekne im Osten des Landes getroffen worden. Bei dem Vorfall waren zwei fehlgeleitete ukrainische Drohnen nahe der russischen Grenze abgestürzt. Niemand wurde verletzt. Der Zwischenfall löste eine politische Krise in dem Land aus, bei der erst Verteidigungsminister Andris Spruds und dann Regierungschefin Evika Silina zurücktrat.
Im Zuge des Ukraine-Krieges kam es zuvor bereits zu mehreren Drohnenvorfällen im Luftraum des an Russland und Belarus grenzenden Landes. Silina hatte Spruds deshalb Versäumnisse bei der Drohnenabwehr vorgeworfen.
Mehr entdecken

Krisenmanagement
Offenbar Einigung bei Dürrehilfen und Klimaschutzgesetz

Urteil nicht rechtskräftig
Linzer Ex-Stadtchef Luger von Untreue-Vorwurf freigesprochen

St. Pölten
So teuer ist Bier am Frequency Festival

Bezirk Neunkirchen
"Brand aus" nach erneutem Großbrand im Föhrenwald in Niederösterreich

Steiermark
Nach Tötung von Tochter (8): U-Haft für Vater

Großbritannien
Harry und Meghan kehren zurück: Wo sie leben werden und was sie erwartet
