Hollywood-Star Bardem kritisiert Trump, Putin und Netanyahu
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von AgenturenBardem bei Filmfestspielen in Cannes
Bild: APA/APA/AFP/IAN LANGSDON
Der spanische Hollywood-Star Javier Bardem hat bei den Filmfestspielen in Cannes die Machthaber Donald Trump, Wladimir Putin und Benjamin Netanyahu scharf kritisiert. Der Oscar-Preisträger ("No Country For Old Men") zog bei der Pressekonferenz zu "El ser querido" ("The Beloved") eine direkte Linie zwischen "toxischer Männlichkeit" und den aktuellen Kriegen in der Welt.
Das psychologische Drama von Rodrigo Sorogoyen handelt von einem exzentrischen Regisseur (Bardem), der seine Tochter (Vicky Luengo) nach vielen Jahren wieder trifft und sie für einen Filmdreh engagiert. Das Werk zeigt eine konfliktreiche Vater-Tochter-Beziehung.
Bardem: Zahl der Feminizide alarmierend hoch
Bardem erklärte bereits zuvor in einem Interview mit "Variety", seine Figur stehe exemplarisch für toxische Männlichkeitsbilder - also ein Rollenverständnis, in dem Männer sich als überlegen, kontrollierend und als treibende Kraft begreifen. Die Muster männlicher Überlegenheit erkenne er auch bei Trump, Putin und Netanyahu, die das Leben zahlreicher Menschen koste, sagte Bardem.
In diesem Kontext betonte er, dass Gewalt gegen Frauen oft daraus resultiere, dass Männer Frauen als ihr Eigentum betrachteten oder über sie verfügen wollten. Besonders in Spanien sei die Zahl der Femizide alarmierend hoch. Von einem Femizid spricht man, wenn Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet werden - also weil sie Frauen sind.
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