Japanische Feuerwehr wegen Waldbränden im Großeinsatz
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von AgenturenBisher 700 Hektar in Präfektur Iwate von den Flammen zerstört
Bild: APA/APA/AFP/ANDREW CABALLERO-REYNOLDS
Hunderte Feuerwehrleute haben am Samstag in Nordjapan gegen heftige Waldbrände gekämpft. Bis zum Morgen waren etwa 700 Hektar in der Präfektur Iwate von den Flammen zerstört worden, wie die örtlichen Behörden mitteilten. 3.200 Menschen wurden dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Mindestens acht Wohngebäude brannten nieder; deren Bewohner konnten in Sicherheit gebracht werden.
In einem Tal bei Otsuchi stieg eine große Rauchwolke auf. Noch in 30 Kilometern Entfernung war Rauch zu riechen. Zwei Löschhubschrauber waren in der bergigen Region im Einsatz. Laut den Behörden sollten am Samstag mehrere weitere Hubschrauber zum Einsatz gebracht werden. Zudem sollten 1.300 weitere Feuerwehrleute und Soldaten in die Region entsandt werden.
Erhöhtes Risiko durch Trockenheit
Die Brände waren am Freitag ausgebrochen. Ein Mann in Otsuchi sagte dem Sender NHK, er hoffe auf Regen. Zunehmend trockene Winter haben in der Region zuletzt das Risiko von Waldbränden erhöht. Ein Brand Anfang vergangenen Jahres in Ofunato in der Präfektur Iwate war der schwerste in Japan seit mehr als einem halben Jahrhundert gewesen.
Laut Wissenschaftern hat der menschengemachte Klimawandel zur Folge, dass es häufiger wenig oder gar keinen Niederschlag gibt und dass diese Phasen länger als bisher anhalten. Die Trockenheit begünstigt Waldbrände.
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