Kleinkinder nach Brand in Wien weiter in Lebensgefahr
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von AgenturenDefekter Akku dürfte Feuer verursacht haben
Bild: APA/APA/THEMENBILD/HARALD SCHNEIDER
Zwei Kleinkinder, die wegen eines Wohnungsbrands am Montagabend in Wien-Ottakring reanimiert werden mussten, sind weiterhin in Lebensgefahr. Der zweijährige Bub und seine dreijährige Schwester werden laut Angaben des Wiener Gesundheitsverbunds weiter intensivmedizinisch betreut, hieß es auf APA-Anfrage am Dienstag. Laut Polizei dürfte der Akku eines Handstaubsaugers das Feuer verursacht haben. Auch die 14-jährige Schwester der Kinder wurde verletzt.
Sie hatte auf ihre Geschwister aufgepasst und wurde bei dem Versuch, das Feuer selbst zu löschen, leicht verletzt. Die Jugendliche wurde in einem Spital medizinisch versorgt.
Kinder mussten reanimiert werden
Die Einsatzkräfte waren gegen 16.45 Uhr in die Effingergasse gerufen worden. Nachdem Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wien in die stark verrauchte Wohnung gelangt waren, durchsuchte ein Atemschutztrupp noch während der Vorbereitung der Löschleitung die Räumlichkeiten. Dabei fanden die Feuerwehrleute die zwei reglosen Kleinkinder in einem Zimmer liegend vor.
Die Kinder wurden aus dem Gefahrenbereich gebracht und in einem rauchfreien Bereich reanimiert. Beide hatten einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten, eine mögliche Folge einer Rauchgasvergiftung. Zeitgleich wurde das Feuer gelöscht.
Ein Sachverständiger des Bundeskriminalamts stellte gemeinsam mit der Brandgruppe des Landeskriminalamts Wien als Ursache einen technischen Defekt fest. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der Akku des Handstaubsaugers zu brennen begonnen haben.
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