Lawinenabgänge in Tirol forderten zwei Verletzte

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von Agenturen

Ein Verletzter wurde nach dem Lawinenabgang geborgen

Bild: APA/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL


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Bei Lawinenabgängen in Tirol sind am Freitag zwei Personen verletzt worden. Im Bereich Kreuzkopf in den Ammergauer Alpen an der Grenze zwischen Tirol und Deutschland (Bezirk Reutte) wurde ein Wintersportler verletzt und vom Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen, vier weitere Personen überstanden den Unfall unverletzt, sagte ein Polizeisprecher zur APA. Im Stubaital wurde ein Mann verschüttet und danach ebenfalls verletzt ins Krankenhaus geflogen.

Bei den Personen in Reutte handelte es sich um eine befreundete Schitourengruppe aus Deutschland, teilte die Polizei am Abend in einer Aussendung mit. Als einer der Schifahrer in den Nordosthang einfuhr, löste sich ein Schneebrett und riss drei der Sportler über circa 300 Meter felsdurchsetztes Gelände mit. Ein 34-Jähriger und ein 38-Jähriger wurden dabei teilverschüttet, konnten sich aber selbst befreien. Der Jüngere wurde dabei leicht verletzt. Zwei Personen waren noch nicht in den Hang eingefahren und wurden daher nicht von der Lawine erfasst. Der verletzte 34-Jährige wurde mit einem Notarzthubschrauber ins Spital gebracht, die anderen Personen mit einem Polizeihubschrauber geborgen und ausgeflogen.

Der zweite Lawinenabgang ereignete sich im Gemeindegebiet von Neustift (Bezirk Innsbruck-Land) am sogenannten Hinteren Wilden Turm. Einer der beiden beteiligten US-Amerikaner löste bei einer Schihochtour eine Schneebrettlawine aus, die beide circa 200 Meter weit mitriss. Eine Person wurde verschüttet, nur ein Arm ragte aus der Lawine. Die andere Person wurde teilverschüttet, konnte sich selbst befreien und schaufelte danach seinen Begleiter aus. Der verschüttete Mann erlitt eine schwere Schulterverletzung, war aber bei Bewusstsein.

Ein weiterer Alpinist beobachtete den Lawinenabgang aus der Ferne und setzte einen Notruf ab. Der Verletzte wurde daraufhin mit dem Hubschrauber geborgen und ins Spital gebracht, der Unverletzte zu einer Hütte ausgeflogen.

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