ÖFB bietet Rangnick für Verlängerung verbesserte Bezüge
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von AgenturenBefinden sich in Vertragsgesprächen: Rangnick und ÖFB-Chef Pröll
Bild: APA/APA/EXPA/JOHANN GRODER/EXPA/JOHANN GRODER
Der ÖFB bietet Teamchef Ralf Rangnick mit Unterstützung von vier Sponsoren für eine mögliche Vertragsverlängerung ein deutlich aufgebessertes Jahresgehalt von zwei Millionen Euro jährlich. Ein diesbezüglicher Bericht der "Salzburger Nachrichten" (Mittwoch-Ausgabe) deckt sich mit APA-Informationen. Angenommen hat der 67-jährige Deutsche das Angebot bisher noch nicht. Laut beiden Seiten seien noch Details zu klären. Diese seien aber nicht mehr finanzieller Natur.
Für seinen 2022 unterschriebenen und durch die Teilnahmen an der EM 2024 und die WM 2026 bis nach dem Weltturnier im Sommer in Nordamerika automatisch verlängerten Vertrag soll Rangnick rund eine Million Euro jährlich erhalten. Die Gespräche über eine angestrebte Verlängerung mit dem 67-jährigen Deutschen führt ÖFB-Aufsichtsratschef Josef Pröll. Diesen hat der Aufsichtsrat laut APA-Informationen zum Angebot der verbesserten Bezüge ermächtigt.
Allerdings sollen mehrere Aufsichtsratsmitglieder auch eine Leistungsklausel in Form des Erreichens der K.o.-Phase bei der WM in Nordamerika gefordert haben. Diese könnte noch zur Verhandlungsmasse werden. Der ÖFB ist bereit, das bisherige Gehalt von Rangnick selbst um 20 Prozent aufzubessern. Die nun angebotene Verdopplung soll aber hauptsächlich von den vier Sponsoren getragen werden. Die "SN" nannten Raiffeisen, IMMOUnited und Uniqa sowie einen weiteren ÖFB-Partner als Financiers.
Koller bisher bestverdienender ÖFB-Teamchef
Rangnick würde finanziell damit zumindest ebenso gut gestellt sein wie der bisher bestverdienende ÖFB-Teamchef Marcel Koller bei dessen letztem Vertrag nach der EM 2016. Am Geld soll es damit nicht mehr liegen, war am Mittwoch aus Rangnicks Umfeld zu hören. Vielmehr gehe es dem früheren Coach von Schalke 04, RB Leipzig und Manchester United bei einer möglichen Verlängerung um Details eines möglichst professionellen Arbeitsumfeldes. Auch ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel soll sich im Aufsichtsrat für eine weitere Zusammenarbeit mit Rangnick starkgemacht haben.
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