Siege für Blau-Weiß Linz und GAK im Abstiegskampf
Veröffentlicht:
von AgenturenBlau-Weiß Linz schöpft Hoffnung
Bild: APA/APA/EXPA/ REINHARD EISENBAUER/EXPA/ REINHARD EISENBAUER
Schlusslicht Blau-Weiß Linz hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ein Lebenszeichen abgegeben. Die Linzer setzten sich am Samstag nach 0:2-Rückstand gegen die SV Ried noch mit 3:2 durch und landeten ihren ersten Sieg in der Qualifikationsgruppe. Der Rückstand auf den neuen Vorletzten WAC, der zu Hause gegen Qualigruppen-Leader SCR Altach nicht über ein 1:1 hinauskam, beträgt nur noch vier Punkte. Der GAK verschaffte sich mit einem 5:1 bei der WSG Tirol weiter Luft.
In Linz hatte Ried-Trainer Maximilian Senft seine Mannschaft nach dem gegen den LASK verlorenen 120-Minuten-Cupfight stark umgebaut, trotzdem gingen die Gäste durch einen Doppelpack von Peter Kiedl (3./Elfmeter, 18.) schnell mit 2:0 in Führung. Das Blatt wendete sich nach dem Ausschluss von Ried-Profi Nicolas Bajlicz (30.).
Blau-Weiß startete einen Sturmlauf, der mit den Treffern von Alexander Briedl (54.), Simon Seidl (64.) und Ronivaldo (83./Elfmeter) belohnt wurde und den Linzern den erst zweiten Sieg seit Anfang Oktober bescherte. Die Rieder kassierten die vierte Niederlage aus ihren jüngsten fünf Bewerbsmatches und haben nur eines ihrer vergangenen acht Pflichtspiele gewonnen.
WAC trotz Chancenplus nur 1:1 gegen Altach
In der Qualigruppen-Tabelle liegen die Innviertler als Tabellenzweiter nun einen Punkt hinter Altach. Die Vorarlberger gingen beim WAC durch Patrick Greil (38.) entgegen dem Spielverlauf in Führung, mehr als der Ausgleich von Nicolas Wimmer (45.+1) gelang den Wolfsbergern nicht mehr. Daran änderten auch ein klares Chancenplus und Aluminiumtreffer von Jessic Ngankam (15.) und Boris Matic (56.) nichts.
Für WAC-Coach Ismail Atalan könnte es die letzte Partie auf der Bank der Lavanttaler gewesen sein. Die Bilanz unter dem 46-Jährigen, der gegen Altach den etatmäßigen Kapitän Dominik Baumgartner zum Reservisten degradierte, steht bei acht Niederlagen, drei Unentschieden und nur einem vollen Erfolg. Die Wolfsberger sind schon seit neun Partien sieglos, der bisher letzte Dreier glückte am 7. Dezember 2025 beim 2:1 gegen die Wiener Austria.
WSG plötzlich im Abstiegskampf
Am WAC vorbei zog der GAK durch den Kantersieg bei der WSG Tirol. Die Grazer machten im Tivoli Stadion Tirol einen frühen Rückstand durch den achten Saisontreffer von Nikolai Baden Frederiksen (19.) wett. Jacob Italiano mit einem zum Teil sehenswerten Triplepack (23., 65., 85./Elfmeter) und Ramiz Harakate mit seinen Saisontoren acht (39.) und neun (58./Elfmeter) sorgten für den Sieg der Gäste, die nun drei ihrer jüngsten vier Partien gewonnen haben.
Im Gegensatz dazu verloren die als Spitzenreiter in die Qualifikationsgruppe gestarteten Wattener ihre ersten beiden Partien im unteren Play-off. Der Vorsprung auf Blau-Weiß schrumpfte dadurch auf fünf Punkte.
Die zweite Meistergruppen-Runde war bereits am Freitag mit dem 1:1 zwischen Titelverteidiger und Tabellenführer Sturm Graz und Red Bull Salzburg eröffnet worden. Am Sonntag steigen die Partien TSV Hartberg - Austria Wien (14.30 Uhr) und Rapid - LASK (17.00 Uhr).
Mehr entdecken

Superman gegen Flammen
17-Jähriger kämpft im Superman-Anzug gegen Waldbrände in Indonesien

Festnahme
Großeinsatz in Wien: Mann drohte, auf Polizisten zu schießen

Wien
Mann tot in Wohnung gefunden – Fremdverschulden nicht ausgeschlossen

Aufruf
Rotes Kreuz ruft in vier Bundesländern zur Blutspende auf

Tragischer Unfall
NÖ: Zwei Tote bei Absturz von Kleinflugzeugen

Steiermark
16-Jähriger nach "Car-Surfing"-Unfall in Lebensgefahr
