"Tatort"-Abschied für Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl
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von AgenturenUdo Wachtveitl und Miroslav Nemec gehen in "Tatort"-Pension
Bild: APA/APA/dpa/Sven Hoppe
Nach 35 Jahren ist nun langsam aber sicher Schluss: Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl verabschieden sich vom "Tatort". In München feierte nun ihr letzter Fall Premiere. Der Titel: "Unvergänglich". Ausgestrahlt werden soll der Fall in einer Doppelfolge, in zwei Teilen am Ostersonntag und Ostermontag. Dann haben die Schauspieler 100 Folgen der Kult-Krimireihe ins Fernsehen gebracht.
"So stark ändert sich das Leben gar nicht"
"So stark ändert sich das Leben gar nicht", sagte Wachtveitl (67), der als Kommissar Franz Leitmayr berühmt wurde. Schließlich hätten er und Nemec (71/alias Kommissar Ivo Batic) auch in den vergangenen Jahrzehnten schon acht Monate im Jahr etwas anderes gemacht als einen "Tatort" zu drehen - "und jetzt sind es eben zwölf Monate".
Abschied mit Pferden und Polizeipräsident
Die beiden Schauspieler, die auch vom Münchner Polizeipräsidenten Thomas Hampel und zwei Polizeipferden verabschiedet wurden, freuten sich, dass sie "mäzchenlos durch diese 35 Jahre" gekommen seien und in ihren "Tatorten" immer die Fälle im Fokus der Geschichten gestanden hätten und nicht die persönlichen Befindlichkeiten der Ermittler.
Marke von einer Milliarde Zuschauern "sicher geknackt"
Der Kulturdirektor des für den Münchner "Tatort" verantwortlichen Bayerischen Rundfunks, Björn Wilhelm, rechnete vor, dass die beiden als Ermittler-Duo seit ihrem ersten Fall im Jahr 1991 rund 814 Millionen Zuschauer erreicht hätten - und das nur mit den Erstausstrahlungen ihrer Fälle am Sonntagabend im Ersten.
Mit den Wiederholungen seien es noch viel mehr. "Die Milliarde habt Ihr sicher geknackt", sagte Wilhelm. "Ihr habt Fernsehgeschichte geschrieben. Das klingt groß und das ist groß." Darum seien die beiden wie der Titel ihres letzten Falles: "Unvergänglich".
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