Teheran gibt USA Schuld für Ende der Gespräche

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von Agenturen

Gespräche dauerten rund 21 Stunden

Bild: APA/APA/AFP/JACQUELYN MARTIN


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Angesichts des vorläufigen Scheiterns der Verhandlungen zwischen Vertretern Washingtons und Teherans in Pakistan hat der iranische Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf den USA fehlende vertrauensbildende Maßnahmen vorgeworfen. Die iranische Delegation habe "konstruktive Vorschläge vorgelegt", den US-Vertretern sei es jedoch "nicht gelungen, das Vertrauen der iranischen Delegation zu gewinnen", erklärte Qalibaf am Sonntag auf X.

Der frühere iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif, der 2025 die Atomverhandlungen zwischen Teheran und Washington geleitet hatte, machte die USA für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich. Die USA hätten versucht, ihre Bedingungen für ein Abkommen zu "diktieren", erklärte Zarif am Sonntag auf X. Washington müsse lernen, dass sich Teheran keine Bedingungen stellen lasse.

Hochrangige Vertreter der USA und des Iran hatten am Samstag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad unter pakistanischer Vermittlung Gespräche für eine Friedenslösung aufgenommen. US-Vizepräsident JD Vance erklärte die Gespräche aber am Sonntag nach einem 21-stündigen Verhandlungsmarathon für vorerst gescheitert.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar Angriffe auf den Iran gestartet. Nach rund fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien vor wenigen Tagen auf eine zweiwöchige Feuerpause. In dieser Zeit soll unter Pakistans Vermittlung über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden.

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