überlastet und überfordert

Über drei Millionen im Iran auf der Flucht

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von Agenturen

Millionen Menschen vor Krieg im Iran auf der Flucht (Illustration)

Bild: APA/APA/AFP/ATTA KENARE


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Der Leiter des Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC), Jan Egeland, warnt vor einer dramatischen Verschlechterung der humanitären Lage im Iran. Schätzungen zufolge seien mehr als drei Millionen Menschen im Land auf der Flucht, sagte Egeland dem arabischen Fernsehsender Al Jazeera.

Der Bedarf wachse rasant, so der NRC-Generalsekretär. Seine Hilfsorganisation sei "überlastet, überfordert und unterfinanziert". Schiffs- und Flugverkehr seien unterbrochen, sodass lokale und internationale Gruppen Schwierigkeiten hätten, dringend benötigte Hilfsgüter ins Land zu bringen.

"Menschen fliehen aus Großstädten"

"Die Menschen fliehen mit ihren eigenen Autos aus den Großstädten, vor allem aus Teheran, in der Hoffnung, dass kleinere Städte sicher sind, doch viele dieser Orte werden ebenfalls bombardiert", so Egeland. Je länger der Konflikt andauere, desto stärker würden alle Lebensbereiche beeinträchtigt: öffentliche Dienste brächen zusammen, Versorgungswege würden unterbrochen, Geschäfte schließen oder würden zerstört, und die Hilfsarbeit werde immer schwieriger.

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