Fußball
Nations League und EM-Quali: UEFA stellt neues Konzept vor
Aktualisiert:
von Quelle: APA, JOYN NewsUEFA verändert Struktur in der Nations League
Bild: APA/APA/AFP/FABRICE COFFRINI
Die Europäische Fußball-Union hat ein neues Konzept für die Nationalmannschaftsturniere der Männer nach der EM 2028 auf den Weg gebracht. Dieses soll in den kommenden Monaten verfeinert und bei der nächsten Sitzung des Exekutivkomitees im September zur endgültigen Verabschiedung vorgelegt werden, teilte die UEFA mit.
Das Wichtigste in Kürze
Die UEFA plant ab 2028/29 ein neues Format für die Nations League und die EM-Qualifikation.
Der Grund: um mehr spannende Spiele und ein besseres sportliches Gleichgewicht zu schaffen.
Änderungen gibt es bei der Nations League, die ab der Ausgabe 2028/29 von den derzeitigen vier Ligen auf drei mit jeweils 18 Mannschaften umgestellt werden soll.
Jede Liga besteht aus drei Gruppen zu je sechs Teams, die sechs Spiele gegen fünf verschiedene Gegner bestreiten.
Vier Spiele (zwei zu Hause, zwei auswärts) gegen vier Nationen aus anderen Töpfen sowie je ein Heim- und Auswärtsspiel gegen einen Gegner aus dem eigenen Topf.
Unverändert bleibt das Format für das Viertelfinale, das Final Four sowie die Play-offs um den Auf- und Abstieg.
Anpassungen auch bei der EM-Quali
Die EM-Qualifikation bleibt mit der Nations League verknüpft, erhält aber ebenfalls eine neue Struktur mit zwei Ligen:
Liga 1 mit den 36 Teams der Nations-League-Ligen A und B, dazu zählt aktuell auch Österreich, und Liga 2 mit den verbleibenden Nations-League-Teams.
In Liga 1 werden drei Gruppen mit je 12 Teams gebildet, wo die direkten Tickets vergeben werden. Die verbleibenden Plätze werden über ein Play-off-System vergeben, das laut UEFA "auch den Mannschaften der Liga 2 faire Qualifikationschancen" garantieren soll.
Der EM-Gastgeber nimmt trotz eines festen Startplatzes an der Qualifikation teil, da die Platzierung mit der nächsten Ausgabe der Nations League verknüpft ist.
Neue Formate bieten "dynamischeren Wettbewerb"
"Die neuen Formate werden das sportliche Gleichgewicht verbessern, die Anzahl der bedeutungslosen Spiele verringern und den Fans einen attraktiveren und dynamischeren Wettbewerb bieten", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin nach der Exekutivkomitee-Sitzung in Istanbul.
Die Qualifikationschancen aller Teams soll das neue Format aber nicht schmälern, und auch zusätzliche Termine im internationalen Spielkalender sollen laut Ceferin nicht geschaffen werden.
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