Verfolger Ried empfängt Altach im Qualigruppe-Gipfeltreffen
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von AgenturenRied und Altach kämpfen um die Pole Position in der Qualigruppe
Bild: APA/APA/EXPA/ UWE WINTER/EXPA/ UWE WINTER
Die Fußball-Bundesliga meldet sich mit dem Gipfeltreffen der Qualifikationsgruppe aus der Länderspielpause zurück. Bei Ried gegen Altach ist im Vorfeld kein eindeutiger Favorit auszumachen, die Form spricht aber eher für die Gäste. Für beide nur durch einen Punkt getrennten Mannschaften gilt: Wer die Partie am Freitag (19.30 Uhr/Sky) gewinnt, festigt seinen Platz ganz oben in der Qualifikationsgruppe und distanziert sich weiter von der Gefahrenzone.
Beide Teams konnten im Grunddurchgang ihr Heimspiel jeweils gewinnen. "Auswärts in Ried, das kennen wir vom Herbst. Das war eine schwierige Partie", erklärte Altach-Trainer Ognjen Zaric. Mit sieben Gelben und einer Gelb-Roten Karte ging es beim 3:0 im Innviertel hitzig zu. Ähnliches erwarten die Akteure auch nun. "Wir wissen, dass wir diesen Fight annehmen müssen und auch wollen und werden", sagte Zaric.
Senft verortet Altach "im Formhoch"
Altach verteidigt einen Punkt Vorsprung. Mittelfeldspieler Mike Bähre stellt sich auf viele Zweikämpfe, lange Bälle und Kopfbälle ein. "Wenn wir da auf Augenhöhe sind, sind wir in vielen (anderen) Belangen die bessere Mannschaft", sagte der Altacher. Rieds Trainer Maximilian Senft zeigte sich gewarnt. "Altach ist mit dem Einzug ins Cupfinale und einer starken Serie in der Liga sicher im Formhoch. Umso wichtiger wird es sein, mit unserem Publikum im Rücken und mit breiter Brust aufzutreten." Angepeitscht werden die Wikinger auch von rund 1.000 Männern und Frauen der Freiwilligen Feuerwehren dank einer Freikartenaktion. Ried hat 2026 allerdings nur eine der acht Partien gewonnen. Altach hingegen vier bei nur einer Niederlage (0:2 bei Sturm).
Spieler aus beiden Lagern kehren mit besonderen Erlebnissen von ihren Nationalteams zurück. Sambia-Stürmer Kingstone Mutandwa war beim 0:5 in Buenos Aires gegen Weltmeister Argentinien 60 Minuten im Einsatz. Die Entscheidung über einen Einsatz des neunfachen Saisontorschützen wird wegen der späten Rückkehr laut Senft erst am Spieltag fallen. Altachs Vesel Demaku und Co-Trainer Atdhe Nuhiu verpassten mit dem Kosovo im WM-Play-off gegen die Türkei (0:1) nur knapp die Sensation. "Sie sind enttäuscht, wissen aber, dass ihr Alltag bei Altach ist. Das wird bei Anpfiff kein Thema mehr sein", meinte Bähre.
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