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Vier Österreicher sterben bei Flugzeug-Absturz in Kroatien
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von AgenturenMEDULIN - CROATIA: A police officer and firetrucks are seen at site of a small plane crash, which killed 4 people, in Medulin on Croatia's northern Adriatic coast, on June 4, 2026. The accident occurred in the Campanoz area, outside the town, and "all emergency services are on the scene". According to the state-run HRT broadcaster, it was a small aircraft registered in Germany, which had taken off from Austria with Medulin as its destination. (Photo by AFP).
Bild: APA/APA/AFP/STRINGER
Beim Absturz eines in Osttirol gestarteten Kleinflugzeugs in Kroatien sind am Donnerstag vier Österreicher ums Leben gekommen.
Das Wichtigste in Kürze
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Kroatien kamen vier Österreicher ums Leben.
Die Ursache des Flugzeugabsturzes ist derzeit noch unklar.
Die Männer sind in den Jahren 1961, 1968, 1978 und 1986 geboren, berichtete die kroatische Nachrichtenagentur HINA am Freitagvormittag nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Pula. Die Verstorbenen sollen demnach obduziert und alle relevanten Umstände des Unfalls geklärt werden, hieß es. Für die Insassen war jede Hilfe zu spät gekommen.
Flugzeug "geriet plötzlich ins Trudeln"
Das Unglück hatte sich um 11.20 Uhr über der kroatischen Halbinsel Istrien ereignet, nahe dem Zielort Medulin. Das Flugzeug stürzte zwei bis drei Kilometer südwestlich des dortigen Sportflugplatzes ab. Das laut "Austrian Wings" 2015 gebaute und in Deutschland registrierte einmotorige Kleinflugzeug vom Typ Beechcraft Bonanza sei aus bisher ungeklärten Gründen ins Trudeln geraten.
Der pensionierte Pilot Nijaz Delić, der auf die Landung der Maschine in Medulin gewartet hatte, berichtete dem kroatischen Rundfunksender HRT, dass das Flugzeug bis zu einer Höhe von etwa 300 Metern normal geflogen sei. "Dann geriet es plötzlich ins Trudeln." Der Zeuge sagte, er glaube, es sei dem Piloten noch gelungen, das Flugzeug horizontal abzufangen. "Aber es flog immer noch in einem sehr steilen Winkel auf den Flughafen zu und stürzte einfach auf einen Hügel hinter einem Wald zu. Wir haben es nicht wieder gesehen, es gab keine Explosion, nichts", sagte Delić.
Flugunfallagentur ermittelt
Die genaue Absturzursache des Fliegers vom Typ Beechcraft G36 Bonanza mit deutscher Kennung war vorerst unklar. Die Ermittlungen vor Ort wurden neben Staatsanwaltschaft und Polizei auch von der Agentur zur Untersuchung von Unfällen im Luft-, See- und Schienenverkehr (AIN) aufgenommen.
"Unmittelbar nach Eingang der Meldung über den Vorfall begaben sich die Flugunfallermittler der Agentur zum Unfallort, um eine Untersuchung vor Ort durchzuführen", teilte die AIN laut HINA auf ihrer Website mit. Nach Abschluss der Sicherheitsuntersuchung werde ein Bericht online veröffentlicht.
Die Maschine war am Flugplatz Lienz/Nikolsdorf in Osttirol gestartet, hatte dessen Betriebsleiterin Andrea Moser am Donnerstag bestätigt. Das Flugzeug sei nicht am geplanten Zielort in Medulin angekommen, habe sie gemeldet bekommen, sagte sie zur APA. Die vier Opfer seien in der Region ansässig gewesen, hieß es.
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