WAC-Befreiungsschlag bleibt aus - 1:1 gegen Altach
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von AgenturenKein Sieger bei WAC - Altach
Bild: APA/APA/WOLFGANG JANNACH/WOLFGANG JANNACH
Der WAC hat am Samstag den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Die Wolfsberger mussten sich im Heimspiel der Fußball-Bundesliga-Qualifikationsgruppe gegen Altach nach Toren von Nicolas Wimmer (45.+1) beziehungsweise Patrick Greil (38.) mit einem 1:1 begnügen, sind damit schon seit neun Bewerbspartien sieglos und rutschten auf den vorletzten Platz ab. Der Polster auf den Letzten Blau-Weiß Linz schrumpfte auf vier Punkte. Die Altacher liegen nach wie vor auf Rang eins.
Der unter Druck stehende WAC-Coach Ismail Atalan hatte nach zuletzt sechs Niederlagen und zwei Remis und dem jüngsten 0:2 gegen den GAK gleich fünf Umstellungen in der Startformation vorgenommen. So verlor etwa Kapitän Dominik Baumgartner seinen Stammplatz, ÖFB-Teamspieler Alessandro Schöpf fehlte wegen Muskelproblemen.
Der WAC diktierte von Beginn an die Partie und hatte auch einige gute Chancen. Jessic Ngankam traf die Latte (15.), ein Tor von Donis Avdijaj wurde wegen einer vorangegangenen knappen Abseitsstellung von Angelo Gattermayer vom VAR aberkannt (22.). Ngankam scheiterte zudem an Altach-Schlussmann Dejan Stojanovic (27.) und köpfelte daneben (32.). Auch Dejan Zukic verfehlte das Ziel nur knapp (35.).
Altach ging aus dem Nichts in Führung
Als die Führung der Kärntner nur noch eine Frage der Zeit zu sein schien, schlugen die Altacher mit ihrer ersten echten Offensivaktion zu. Im Zuge eines Konters flankte Sandro Ingolitsch auf Greil. Bei dessen Direktabnahme misslang die Rettungstat von Fabian Wohlmuth, der den Ball auf der Torlinie stehend unter die Latte wuchtete. Kurz vor der Pause folgte die passende WAC-Antwort - Wimmer köpfelte nach einem Eckball von Zukic ein.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Wolfsberger zunächst die tonangebende Mannschaft. Boris Matic hatte mit einem Schuss ans Lattenkreuz Pech (56.) und Zukic fand aus relativ spitzem Winkel in Stojanovic seinen Meister (59.). Mit Fortdauer der Partie konnte sich Altach aus dem Druck der Gastgeber befreien und musste nur noch einen Kopfball des eingewechselten Erik Kojzek am langen Eck vorbei überstehen (83.). Die Vorarlberger wurden zwar nicht mehr wirklich gefährlich, holten aber jenen Punkt, mit dem die Topposition in der Qualigruppe vor Ried leicht ausgebaut wurde.
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