Betroffene Produkte
Ab 1. Juli: Nahrungsmittel günstiger, Packerln teurer
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von Quelle: APA, JOYN NewsBild: APA/APA/THEMENBILD/HANS KLAUS TECHT
Mit Mittwoch treten drei Änderungen ein, die die Menschen in Österreich je nach Konsumverhalten mehr oder weniger in der Brieftasche spüren können: Die Mehrwertsteuer auf ausgewählte Lebensmittel wird von 10 auf 4,9 Prozent gesenkt, für kleine Packerln aus der Ferne wird eine Importsteuer von 3 Euro je Stück eingehoben.
Das Wichtigste in Kürze
Ab dem 1. Juli wird die Mehrwertsteuer auf gewisse Lebensmittel von 10 auf 4,9 Prozent gesenkt.
Für kleine Packerln wird hingegen eine Importsteuer von 3 Euro je Stück eingehoben.
Der Steuersatz sinkt ab 1. Juli bei folgenden Produkten:
frische Milch
Joghurt
Butter
Eier
frisches und tiefgekühltes Gemüse
bestimmte Obstsorten
Reis
Weizenmehl
Weizengrieß
ungekochte sowie ungefüllte Teigwaren
Brot
Speisesalz
Spritpreisbremse wird etwas gelöst
Zudem wird die Spritpreisbremse etwas gelöst, was Treibstoffe naturgemäß wieder etwas verteuert.
Nach zuletzt 1,7 Cent pro Liter beträgt die Senkung der Mineralölsteuer (MöSt) ab Mittwoch nur mehr 0,8 Cent je Liter. Grund ist der Rückgang der Spritpreise.
Bei der Mehrwertsteuersenkung rechnet die Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS mit einem Volumen von 400 Mio. Euro im Jahr. Die teilweise Gegenfinanzierung von 280 Mio. Euro soll mit der Packerlabgabe für kleinere Pakete von außerhalb der EU gelingen.
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