Wien

Zwölfjähriger verletzte Bub lebensgefährlich mit Messer

Veröffentlicht:

von Quelle: APA, JOYN News

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Kriminelle Kinder: Gefängnis oder WG?

Videoclip • 06:00 Min


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Bei einer Auseinandersetzung unter Jugendlichen am Wielandplatz am Donnerstag in Wien-Favoriten hat ein Zwölfjähriger mit einem Klappmesser auf einen 15-Jährigen eingestochen. Der Bursche befand sich zeitweise in Lebensgefahr, ist mittlerweile jedoch in stabilem Zustand, berichtete die Landespolizeidirektion Wien am Freitag.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Wien kam es bei einer Auseinandersetzung unter Jugendlichen zu einer Messerattacke.

  • Ein Zwölfjähriger verletzte einen 15-Jährigen lebensgefährlich, auch zwei weitere Jugendliche wurden verletzt.

Ein 14-Jähriger und ein 16-Jähriger wurden ebenfalls in ein Spital gebracht. Der verdächtige Zwölfjährige wurde nach kurzer Flucht festgenommen.

Die Polizei war gegen 19.20 Uhr zum Wielandplatz gerufen worden. Dort stießen die Beamten auf die drei durch das Messer verletzte Jugendliche. Der 15-Jährige wurde mit Stichverletzungen im Brustbereich von einem Notarzthubschrauber in ein Spital gebracht.


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"Wie wild um sich gestochen"

Noch unmittelbar danach startete die Polizei eine Sofortfahndung nach dem währenddessen geflüchteten Syrer. Beamte der WEGA hielten den Verdächtigen wenig später in der Laaer-Berg-Straße an. Das weggeworfene Klappmesser wurde in der Nähe gefunden und sichergestellt. Der unmündige Jugendliche wurde in eine Polizeiinspektion gebracht und anschließend seiner Mutter übergeben. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen übernommen.

Wie eine Polizeisprecherin gegenüber der APA erklärte, hatte der Zwölfjährige am Donnerstag ursprünglich die Schwester des schwer verletzten Jugendlichen treffen wollen. Der Bruder des Mädchens dürfte das erfahren haben und kam stattdessen laut Polizei am Donnerstag zum Treffpunkt beim Wielandplatz - in Begleitung seiner beiden Freunde. Dort kam es letztlich zu der Auseinandersetzung, bei der Zwölfjährige "wie wild um sich gestochen habe", wie die Sprecherin in Berufung auf die Einvernahmen der beiden weniger schwer verletzten Opfer erklärte.

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