Bauernregel
Was und wann sind die Eisheiligen?
Veröffentlicht:
von JOYN NewsZwei Wanderer durchqueren die Schneedecke
Bild: dpa/dpaweb
Mitte Mai ist die Zeit der sogenannten Eisheiligen - sie zählen zu den bekanntesten Bauernregeln. Was es mit dem Wetterphänomen auf sich hat und worauf Hobbygärtner besonders achten sollten - ein Überblick.
Als "Eisheilige" bezeichnet man die Namenstage von 5 katholischen Heiligen im Mai, an denen es oft zu Wetterumschwüngen kommt.
Konkret sind es:
Mamertus – 11. Mai
Pankratius – 12. Mai
Servatius – 13. Mai
Bonifatius – 14. Mai
Sophia von Rom, auch genannt als "kalte Sophie" - 15. Mai
Die Wetterregel stammt aus dem bäuerlichen Kalender. Doch was genau steckt dahinter? Und trifft es immer noch zu?
Hilfreiche Orientierung
Sie beschreiben eine auffällige Kältephase, in der es trotz milden Frühlingstemperaturen zu unerwartetem Frost kommen kann. Für viele Pflanzen stellt dieses Wetterphänomen ein Risiko dar. Besonders kälteempfindliche Arten, die durch Frühlingssonne bereits ausgetrieben oder in Blüte stehen, sind gefährdet.
Aber auch Obst- und Gemüsepflanzen können in dieser Phase ernsthafte Schäden davontragen. Bis heute dienen die Eisheiligen Bauern und Hobbygärtner als hilfreiche Orientierung, um Frostschäden an jungen Pflanzen zu vermeiden.
Wärmeliebende Pflanzen, etwa wie Tomaten, Gurken oder Paprika sollten im Haus vorgezogen und erst nach den Eisheiligen ins Freiland gepflanzt werden.
Generell gilt: Kälteempfindliche Plfanzen sollten erst nach den Eisheiligen ausgesät oder gepflanzt werden. Auch Pflanzen, die den Winter drinnen verbracht haben, sollten erst Ende Mai an geschützte und eher schattige Plätze ins Freie gestellt werden.
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