Nach Tod von König
Königshaus: Haakons Ehefrau Mette-Marit ist Königin
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von Quelle: APA, JOYN NewsBERLIN - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ ARCHIV - 21.10.2024, Berlin: Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon kamen 2024 zu einer Feier zum 25. Jubiläum der nordischen Botschaft. (zu dpa: «König Harald V. von Norwegen ist tot - Haakon König») Foto: Jens Kalaene/dpa +++ dpa-Bildfunk +++. (ARCHIVBILD VOM 21.10.2024)
Bild: APA/APA/dpa/Jens Kalaene
Die bisherige Kronprinzessin Mette-Marit (53) ist die neue Königin von Norwegen. Die Rolle der Ehefrau des neuen Königs Haakon (53) geht aus der offiziellen Liste des Königshauses hervor, die im Internet veröffentlicht wurde.
Das Wichtigste in Kürze
Mit dem Tod von Harald V. ist sein Sohn Haakon der König Norwegens.
Auch seine Ehefrau Mette-Marit erhält die Rolle der neuen Königin - trotz mehrerer Skandale in den letzten Jahren.
Kronprinzessin und damit an erster Stelle der Thronfolge ist das älteste Kind der beiden, Tochter Ingrid Alexandra (22). Haakon und Mette-Marit hatten am 25. August Silberhochzeit gefeiert.
"In guten und in schlechten Zeiten"
Beide waren in den vergangenen Jahren durch schwierige Zeiten gegangen. Mette-Marit leidet an der unheilbaren Krankheit Lungenfibrose, bei der das Lungengewebe vernarbt. In der Öffentlichkeit zeigte sich die neue Königin in den vergangenen Wochen auch mit Atemgerät.
"Wir sind seit über 25 Jahren zusammen. Und haben eine Beziehung aufgebaut, in der wir fest zusammen stehen. Wenn man heiratet, dann gilt das in guten und in schlechten Zeiten", hatte Haakon zuletzt in einem Interview des Senders NRK gesagt.
Epstein-Skandal und Skandalsohn
In die Kritik geraten war Mette-Marit insbesondere auch durch ihre Freundschaft mit dem US-Sexualverbrecher Jeffrey Epstein. Veröffentlichte Mails offenbarten jahrelangen Kontakt der beiden - und eine engere Beziehung als angenommen. In einem Interview bereute sie die Verbindung, die das Königshaus schwer belastete.
Ihr Sohn aus einer früheren Beziehung, Marius Borg Høiby (29), den Haakon dann wie einen eigenen Sohn aufnahm, sorgte für weitere Skandale. Er nahm Drogen, feierte exzessiv, wurde gewalttätig und stand Anfang des Jahres in einem Prozess vor Gericht.
Im Juni wurde er unter anderem wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht zu vier Jahren Haft verurteilt, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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