Unwürdiger WM-Abgang

Schlägerei nach WM-Finale: Paredes brannten die Sicherungen durch

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von Quelle: APA, JOYN News

PULS 24 Live

"Argentinien chancenlos": Spanien ist Fußball-Weltmeister 2026

Videoclip • 08:31 Min


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Eine sehr hässliche Note in das von Argentinien ohnehin schon hart geführte Fußball-WM-Finale hat Leandro Paredes ins Spiel gebracht. Der zur Pause eingetauschte Mittelfeldmann fiel ab da recht schnell und immer wieder mit seinem Foulspiel auf, nach Ende der von den Argentiniern verlorenen Verlängerung brannten ihm sozusagen endgültig die Sicherungen durch.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach der Niederlage im WM-Finale sorgte der argentinische Spieler Leandro Paredes für ein Eklat.

Paredes warf Spaniens Gavi auf den Boden, nachdem dieser ihm in seiner Feierlaune offensichtlich zu nahe gekommen war.

Argentiniens Coach Lionel Scaloni ging vehement dazwischen und verhinderte damit womöglich noch Schlimmeres. Meldungen über eine Rote Karte für Parades wurden durch die offizielle FIFA-Matchstatistik nicht bestätigt. Die Südamerikaner hatten schon kurz vor Ende der regulären Spielzeit Enzo Fernandez per Ausschluss verloren und bestritten demnach die Verlängerung in Unterzahl.

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Otamendi mit Heul-Vorwurf an Spanier

Für zusätzliches Aufsehen sorgte nach dem Match mit Nicolas Otamendi ein weiterer Argentinier. Der 38-Jährige, ebenfalls für seine harte Gangart bekannt, baute sich vor Spaniens Kapitän Rodri auf, der seinem alten Bekannten aus gemeinsamen Zeiten bei Manchester City nach dem 1:0 nach Verlängerung nur die Hand reichen wollte. "Die ganze Woche hast du geheult. Du und (Aymeric) Laporte, ihr beide", giftete Otamendi: "So etwas macht man nicht, du hast bei den Schiedsrichtern gejammert, mein Freund."

Rodri, zum besten Spieler der WM gekürt, reagierte mit weit aufgerissenen Augen auf die Vorwürfe auf dem Rasen. Er hatte in der Pressekonferenz vor der Partie gesagt, dass er davon ausgehe, dass Argentinien fair spielen würde. Wenn es aber hitzig würde, müssten sie das ignorieren.

"In den letzten Spielen haben wir Dinge gesehen, die uns wirklich überrascht haben", hatte Laporte betont: "Vor allem bei Argentinien, einer Mannschaft, die mit ihren Zweikämpfen viele kleine Botschaften sendet." Otamendi konnte das nach seinem letzten Länderspiel mit diesem Auftritt nicht entkräften.

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