19-jährige Andrejewa holt in Paris ersten Major-Titel

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Andrejewa holte in Paris ersten Major-Titel

Bild: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON


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Das neue Siegergesicht auf Tennis-Grand-Slam-Ebene heißt Mirra Andrejewa. Die als Nummer acht gesetzte, 19-jährige Russin gewann am Samstag das Überraschungs-Finale bei den mit 61,72 Millionen Euro dotierten French Open gegen die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska sicher 6:3,6:2. Die diesjährige Linz-Siegerin kassierte für den Major-Premierensieg 2,8 Mio. Euro, Chwalinska freute sich über die Hälfte. Andrejewa klettert auf WTA-Rang sechs, ihre Gegnerin von 114 auf 21.

Erst nach 25 Minuten und im fünften Game setzte sich in einem von starkem Wind beeinträchtigten Finale die Aufschlägerin durch. Nach vier Breaks en suite war es die Außenseiterin Chwalinska, die als Nummer 114 der Welt in die Qualifikation für das zweite Major gegangen war, die erstmals den Aufschlag durchbrachte. Hohe "Mondbälle", also sehr hohe Topspinschläge dominierten in dieser Phase das Match. Vor den Augen von u.a. US-Schauspielstar Brad Pitt gab die mit viel Spielwitz agierende Chwalinska dann zum 3:4 neuerlich das Service ab und erstmals bestätigte Andrejewa zum 5:3 ein Break. Die Russin blieb nun offensiv und holte zu Null Break Nummer vier und Satz eins nach 42 Minuten.

Ab dem 3:3 im ersten Satz holte Andrejewa nicht weniger als acht Games en suite und ging im zweiten Durchgang innerhalb von nur 21 Minuten 5:0 in Führung. Chwalinska gelang noch das Ehrengame, ehe sich ihre Kontrahentin nach 82 Minuten die Coupe Suzanne Lenglen für den Triumph in Roland Garros sicherte.

Chwalinska verpasste zehnten Sieg en suite

Für Chwalinska endete ein märchenhafter Lauf nach neun Siegen en suite aus der Qualifikation heraus. Die 24-Jährige ist förmlich für ihre frühere Doppelpartnerin und Landsfrau Iga Swiatek in die Bresche gesprungen. Eigentlich war Letztere eine der Favoritinnen gewesen und hatte in Roland Garros schon viermal triumphiert, diesmal kam das Aus von Swiatek schon im Achtelfinale.

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