Umfrage

Mehrheit der US-Bürger zweifelt an Trumps geistiger Verfassung

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von Quelle: APA, JOYN News

Gute Nacht Österreich

Trump: Ein Präsident – viele Meinungen

Videoclip • 05:39 Min


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US-Präsident Donald Trump kommt nicht aus dem Umfragetief. 62 Prozent der Amerikaner und Amerikanerinnen sind mit seiner Arbeit unzufrieden, wie aus am Dienstag veröffentlichten Erhebungen der Nachrichtenagentur Reuters und der Meinungsforscher von Ipsos hervorgeht. Weder seine Iran-Politik, noch seine Wutausbrüche gegen den Papst oder die NATO-Verbündeten kommen bei der Mehrheit gut an. Zudem zweifelt ein erheblicher Anteil der US-Bürger an der geistigen Verfassung Trumps.

Kein guter Job

Wie schon im vergangenen Monat finden auch diesmal nur 36 Prozent, dass der 79-jährige Republikaner einen guten Job macht. Am meisten Zuspruch erntete Trump in seiner aktuellen Amtszeit bisher mit 47 Prozent kurz nach seiner Vereidigung im Jänner 2025.

Nur 26 Prozent halten den Präsidenten für ausgeglichen. Gut 51 Prozent sind der Meinung, Trumps geistige Schärfe habe sich im Verlauf des vergangenen Jahres verschlechtert. Die Einschätzungen folgen auf eine ganze Reihe von neuen Wutausbrüchen und rhetorischen Rundumschlägen, die er zuletzt abgesetzt hat.


Nur 36 Prozent befürworten Iran-Krieg

Unter anderem drohte Trump mit der Auslöschung der iranischen Zivilisation und legte sich mit Papst Leo XIV. an. Der aus den USA stammende Pontifex kommt aber im Vergleich zu Trump und anderen Politikern deutlich besser an: Gut 60 Prozent der Befragten sagen, dass sie eine positive Meinung von dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche haben, Trump verbucht in dieser Kategorie einen fast nur halb so hohen Wert.

Die Militärschläge gegen den Iran wiederum befürwortet in der Umfrage nur eine Minderheit von 36 Prozent. Lediglich 25 Prozent denken, dass die USA durch die Angriffe ein sichereres Land würden. Nur 26 Prozent der Befragten finden, dass die im Zuge des Kriegs gestiegenen Lebenshaltungskosten das militärische Vorgehen gegen den Iran rechtfertigen. Entsprechend sind genauso wenige Amerikaner von Trumps Umgang mit den Lebenshaltungskosten überzeugt.

Auch Trumps Drohung, die USA aus der NATO zu holen, stößt auf wenig Verständnis. Nur 16 Prozent der Umfrage-Teilnehmer befürworten einen Austritt aus der Militärallianz.

Die Online-Erhebung unter landesweit mehr als 4.500 Erwachsenen wurde über sechs Tage hinweg bis Montag erstellt. Sie wies eine Fehlerquote von zwei Prozentpunkten auf.

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