Niederösterreich

Brand im Föhrenwald unter Kontrolle, Kampf gegen Glutnester

Veröffentlicht:

von JOYN News

ZEIT IM BILD 2

Großbrand im Föhrenwald bei St. Egyden

Videoclip • 01:33 Min


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Bei einem Brand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) ist die Feuerwehr am Mittwoch im Großeinsatz gestanden. Am Abend konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Am Donnerstag bekämpften noch zahlreiche Feuerwehrmitglieder Glutnester.

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Mittwochabend konnte die Feuerwehr den Brand im niederösterreichischen Föhrenwald unter Kontrolle bringen.

  • Am Donnerstag bekämpften die Einsatzkräfte noch zahlreiche Glutnester.

Der Wald- und Flurbrand war am Mittwochnachmittag ausgebrochen, es wurde die höchste Alarmstufe (B4) ausgelöst. Über 550 Feuerwehrmitglieder rückten am Mittwoch aus, rund 100 Hektar waren vom Brand betroffen, wie Klaus Stebal vom Landeskommando berichtete. Die Flammen dürften sich aufgrund des Windes "sehr schnell ausgebreitet" haben. Die Rauchsäule war laut mehreren Augenzeugen kilometerweit zu sehen.

Zur Brandbekämpfung standen drei Hubschrauber des Innenministeriums, zwei des Bundesheeres und einer von Heli Austria sowie die Sonderdienste Waldbrand und Flugdienst im Einsatz. Am Abend konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden.

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Kampf gegen Glutnester

Im Zuge der Nachlöscharbeiten wurden Glutnester von etwa 200 Feuerwehrmitgliedern aufgespürt und bekämpft. Auch der Katastrophenhilfsdienst unterstützte die örtlichen Kräfte bei den Nachlöscharbeiten. Drei Feuerwehrmitglieder zogen sich Verbrennungen zu, drei weitere erlitten eine Rauchgasvergiftung, wie Stebal auf APA-Anfrage mitteilte.

"Die zahlreichen Waldbrände im Land, aber vor allem der Großbrand im Föhrenwald, führen uns eindringlich vor Augen, wie ernst die aktuelle Trockenheit und wie hoch die Waldbrandgefahr in Niederösterreich derzeit ist", teilte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Mittwoch mit. Die ÖVP-Politikerin und ihr Parteikollege LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) bedankten sich in schriftlichen Statements bei den Einsatzkräften und riefen zu Vorsicht auf. "Jeder Funke kann aktuell verheerende Folgen haben", warnte Mikl-Leitner. "Achten wir gemeinsam darauf, weitere Brände zu vermeiden", betont Pernkopf.

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