Alle elf Toten nach Chemie-Unfall in US-Fabrik geborgen
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von AgenturenDas Gelände der Fabrik wurde zum Sperrgebiet
Bild: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/MATHIEU LEWIS-ROLLAND
Nach einem Chemie-Unfall in einer US-Verpackungsfabrik haben sich Befürchtungen bestätigt, dass alle neun noch vermissten Personen ums Leben gekommen sind. Damit starben insgesamt elf Menschen bei der Implosion eines Chemikalientanks im nordwestlichen Staat Washington, wie die Behörden am Samstag (Ortszeit) mitteilten. Am Dienstag war der Tank auf einem Gelände des Unternehmens Nippon Dynawave Packaging in der Kleinstadt Longview geborsten.
Bereits kurz danach waren zwei Todesopfer geborgen worden. Rettungskräfte hatten die Woche über in den Trümmern der Anlage nach den Vermissten gesucht. Das Werk gehört zur US-Tochter des japanischen Konzerns Nippon Paper Industries. Der zerstörte Tank enthielt rund 3,4 Millionen Liter Weißlauge, die bei der Zellstoffherstellung verwendet wird. Tests bestätigten Behördenangaben zufolge, dass die Chemikalien in den nahe gelegenen Columbia River gelangten. Es seien jedoch keine negativen Auswirkungen auf die Luftqualität oder das Trinkwasser von Longview festgestellt worden, so die Behörden.
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