China und Pakistan besprechen Beilegung von Iran-Krieg
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von AgenturenPeking will Pakistan bei Verhandlungen zu Iran-Krieg unterstützen
Bild: APA/APA/AFP/ADEK BERRY
Der im Iran-Krieg vermittelnde pakistanische Armeechef Asim Munir hat sich am Montag zusammen mit Pakistans Premierminister, Shehbaz Sharif, zu Gesprächen mit der chinesischen Führung in Peking aufgehalten. "Die Dinge bewegen sich in die richtige Richtung", sagte Sharif im Hinblick auf die Bemühungen um eine Friedenslösung. Bei einem Treffen bezeichnete Chinas Staatschef Xi Jinping Sharif als einen "alten Freund".
China und Pakistan verbinde eine "unzerbrechliche, traditionelle Freundschaft", ergänzte er. Auf Bildern des pakistanischen Fernsehens war zu sehen, wie Sharif der chinesischen Regierung für die "Förderung des Friedens" in der Golfregion dankte.
Tauziehen um Friedensabkommen
Munir, der der pakistanische Verhandlungsführer ist, hatte am Freitag und Samstag zusammen mit dem pakistanischen Innenminister Gespräche in der iranischen Hauptstadt Teheran geführt. Im Anschluss hatte sich eine Rahmenvereinbarung zur Beilegung des Krieges abgezeichnet. US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag erklärt, ein entsprechendes Abkommen sei "weitgehend ausgehandelt". Am Sonntag äußerte er sich dann wieder zurückhaltender.
Die USA und Israel hatten Ende Februar den Iran-Krieg mit Angriffen auf die Islamische Republik begonnen. Pakistan vermittelte in dem Konflikt und war im April Gastgeber der einzigen direkten Verhandlungsrunde zwischen Delegationen aus den USA und dem Iran. Die Gespräche waren zwar ohne Ergebnis zu Ende gegangen, seit Anfang April gilt aber eine fragile Waffenruhe.
Pekings Rolle in den Verhandlungen
China hatte erklärt, Pakistan bei dessen Vermittlungsbemühungen zu unterstützen. Peking werde mit Islamabad zusammenarbeiten, um "positive Beiträge zur baldigen Wiederherstellung von Frieden und Stabilität im Nahen Osten zu leisten", hieß es dazu in Peking. Sharif hatte seinen viertägigen China-Besuch bereits am Samstag begonnen.
Der Iran-Krieg wurde auch bei Trumps mehrtägigem Staatsbesuch in China Mitte Mai besprochen. China erneuerte damals die Forderung nach einer dauerhaften Waffenruhe im Iran-Krieg. Trump sagte, China und die USA seien sich einig, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangen darf. Darüber habe er mit Xi Jinping gesprochen. Zudem seien sich China und die USA einig darüber, dass sie "die Meerenge offen" wollten, erklärte Trump mit Blick auf die Straße von Hormuz.
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