Chinas Präsident Xi zu Besuch in Nordkorea erwartet
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von AgenturenDieses Bild stammt aus Peking, die Neuauflage erfolgt in Pjöngjang
Bild: APA/APA/AFP (Archiv)/STR
Kurz vor seinem Besuch in Nordkorea spricht Chinas Staatschef Xi Jinping von "neuen Entwicklungschancen" für die zwei Nachbarländer. China und Nordkorea sollten zudem gemeinsam das internationale System mit den Vereinten Nationen im Zentrum sowie die auf dem Völkerrecht beruhende internationale Ordnung verteidigen, schrieb Xi in einem Beitrag für die nordkoreanische Parteizeitung "Rodong Sinmun". Zugleich wendet sich Xi gegen "Hegemonismus und Machtpolitik".
Der chinesische Staatschef sollte an diesem Montag zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Nordkorea reisen. Es ist sein erster Besuch in dem Nachbarland seit rund sieben Jahren. In der Vergangenheit haben sich die zwei Staatschefs bereits sechsmal getroffen. Nach Angaben Pekings sollte Xi bei seinem Besuch mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un über die bilateralen Beziehungen und Fragen von gemeinsamem Interesse sprechen.
Nordkorea erteilt nuklearer Abrüstung eine Absage
Am Vortag von Xis Staatsbesuch hatte Nordkorea erneut diplomatischen Bemühungen für eine nukleare Abrüstung Nordkoreas eine klare Absage erteilt. So bezeichnete Kim Yo-jong, die politisch einflussreiche Schwester von Machthaber Kim Jong-un, Nordkoreas Status als Nuklearwaffenstaat als "unumkehrbare Realität - unabhängig davon, ob andere ihn anerkennen oder nicht".
China gilt als wichtigster politischer und wirtschaftlicher Partner Nordkoreas. Zudem ist die Volksrepublik Nordkoreas einziger formeller Bündnispartner auf Grundlage eines gegenseitigen Beistandsvertrags. Die beiden Staaten kämpften Seite an Seite während des Koreakriegs (1950-53).
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