Im Spital
Ebola-Verdacht bei Rückkehrer aus Uganda in Oberösterreich
Aktualisiert:
von Quelle: APA, JOYN NewsZEIT IM BILD 2
Ebola-Ausbruch im Kongo breitet sich aus
Videoclip • 03:00 Min
Eine am Montag aus Uganda zurückgekehrte Person ist in Oberösterreich zur Abklärung etwaiger Ebola-Symptome in einem Spital aufgenommen und isoliert worden.
Das Wichtigste in Kürze
In Oberösterreich wird eine Person nach einer Rückkehr aus Uganda wegen eines möglichen Ebola-Verdachts isoliert behandelt.
Zur Sicherheit erfolgt die Verlegung in eine Spezialklinik nach Wien, während Behörden mögliche Kontaktpersonen überprüfen.
Das teilten die Landessanitätsdirektion und die Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung am Mittwoch mit.
Eine erste Blutprobe habe kein Vorhandensein einer Ebola-Infektion gezeigt, dieser vorläufige Befund müsse aber noch durch eine zweite Probe bestätigt werden.
Ergebnisse zweiter Blutprobe erwartet
Die Person - es ist nicht bekannt, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt - sei am Mittwoch aufgrund ihrer Krankheitssymptome zur stationären Abklärung im Krankenhaus aufgenommen worden, hieß es. Da sie am Montag aus Uganda zurückgekehrt sei, welches derzeit von dem aktuellen Ebola-Ausbruch betroffen ist, sei sie entsprechend den medizinischen Leitlinien isoliert und behandelt worden. Solange die Ergebnisse der zweiten Blutprobe ausstehen, bleibe sie in isolierter Spitalsbehandlung.
Laut Behandlungsteam sei der Gesundheitszustand der betroffenen Person stabil. Sie werde im Lauf der nächsten Stunden mittels Infektionstransport in eine Spezialklinik nach Wien überstellt. Die Gesundheitsbehörden haben Mittwochabend das Kontaktpersonenmanagement in die Wege geleitet.
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