Ermittlungen gegen Schützen von Dortmund laufen
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von Agenturen51-jähriger Verdächtiger ergab sich nach stundenlangen Verhandlungen
Bild: APA/APA/dpa/Christoph Reichwein
Gegen einen bewaffneten Gewalttäter, der in der Nacht auf Mittwoch in Dortmund einen Polizisten angeschossen und sich stundenlang mit seinen Kindern in einer Wohnung verschanzt hatte, wird nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Das teilten die deutsche Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Es kommen aber mehrere weitere Delikte in Betracht, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch auf Anfrage sagte.
Der 51-jährige Tatverdächtige hatte sich nach stundenlangen Verhandlungen gegen 3.00 Uhr ergeben und widerstandslos von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei festnehmen lassen. Geprüft werde, ob der Mann dem Haftrichter vorgeführt werden solle, schilderte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Der Polizeibeamte war durch den Schuss leicht verletzt worden, er hatte eine Schussweste getragen.
Den Kindern gehe es "so weit gut", berichtete die Staatsanwältin. Sie werden vom Jugendamt betreut. Zu der Ehefrau gab es noch keine Angaben. Sie hatte am Dienstagabend per Notruf Hilfe gerufen. Ob sie sich zwischenzeitlich auch in der Wohnung aufgehalten hatte, war ungewiss. Laut Staatsanwaltschaft kommen weitere Delikte in Betracht - etwa ein Verstoß gegen das Waffengesetz oder "Tatvorwürfe betreffend Frau und Kinder". Das müsse aber noch geprüft werden. Auch das Motiv sei noch ungeklärt.
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