Höhlendrama in Laos: Vier weitere Goldsucher in Sicherheit

Veröffentlicht:

von Agenturen

Schwieriger Rettungseinsatz war schließlich erfolgreich

Bild: APA/Benz Norrased Palasing / Seascou/HANDOUT


- Anzeige -
- Anzeige -

Vier tagelang in einer überfluteten Höhle in Laos eingeschlossene Goldsucher sind wieder frei und in Sicherheit. Sie hätten es am Samstag alleine geschafft, sich aus dem Berg zu befreien, sagte der an der Rettungsmission beteiligte Höhlentaucher Josh Richards der Deutschen Presse-Agentur. Auch der US-Sender CNN bestätigte diese Angaben. Am Freitagabend war ein erster Goldsucher von den Rettungsmannschaften geborgen worden.

Zusammen mit ihm waren die vier Personen seit rund zehn Tagen in einer Kammer Hunderte Meter vom Eingang entfernt eingeschlossen. Die Höhle war nach starkem Regen plötzlich geflutet worden, auch gab es einen Erdrutsch.

"Sie haben es alleine gemacht"

Auf einem Video war zu sehen, wie die Männer nach und nach unter dem Jubel der Rettungskräfte aus dem Berg stiegen. Wie genau es ihnen gelungen ist, durch die extrem engen Tunnel und überfluteten Passagen den Ausgang zu erreichen, war zunächst unklar. "Sie haben es ganz alleine gemacht", sagte Richards. "Ich wollte gerade wieder in die Höhle hineingehen, als sie da plötzlich rauskamen."

Das Wasser in der Höhle sei offenbar so weit gesunken, dass die Goldsucher nicht tauchen mussten. Das galt als eines der größten Probleme der Rettungsmission - denn die Männer hatten keinerlei Erfahrung mit Tauchausrüstung. Sie werden laut Richards nun von Ärzten untersucht.

Zwei Männer werden allerdings noch immer in der Höhle vermisst. Die Retter haben den größten Teil des Systems abgesucht - bisher aber keine Spur von ihnen gefunden. Für sie sinkt die Hoffnung immer weiter.

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr entdecken