Nahost
Iran verurteilt US-Angriffe als groben Verstoß gegen Waffenruhe
Aktualisiert:
von Quelle: APA, JOYN NewsTeheran droht mit Vergeltung
Bild: APA/APA/AFP/ATTA KENARE
Das iranische Außenministerium hat die jüngsten US-Angriffe als groben Verstoß gegen die Waffenruhe verurteilt und mit Vergeltung gedroht.
Das Wichtigste in Kürze
Der Iran hat die jüngsten US-Angriffe als Verstoß gegen die Waffenruhe verurteilt und mit Vergeltung gedroht.
Die USA sprechen von Selbstverteidigung gegen iranische Bedrohungen in der Straße von Hormuz, während die Angriffe die laufenden Friedensverhandlungen überschatten.
"Zweifellos wird die Islamische Republik Iran keinen provokativen Akt unbeantwortet lassen und nicht das geringste Zögern bei der Verteidigung der nationalen Souveränität des Irans dulden." Diese parallel zum von Pakistan vermittelten Friedensprozess gestarteten aggressiven Handlungen hätten den "boshaften Willen" Washingtons offenbart.
US-Streitkräfte sprechen von "Selbstverteidigung"
Das US-Militär hatte zuvor nach eigenen Angaben im Süden des Landes iranische Raketenstellungen sowie Boote angegriffen, die in der Straße von Hormuz Minen verlegen wollten.Ein Sprecher des zuständigen Regionalkommandos der US-Streitkräfte erklärte, die jüngsten "Angriffe zur Selbstverteidigung" dienten dem Schutz der Truppen vor Bedrohungen durch iranische Kräfte.
Israel und die USA hatten den Iran am 28. Februar angegriffen. Seit dem 8. April herrscht in dem Krieg eine Waffenruhe. Trotzdem gab es rund um die Straße von Hormuz schon mehrere gegenseitige Angriffe.
Die jüngsten Attacken sowie Israels Vorgehen im Libanon überschatten die laufenden Verhandlungen zur Beilegung des Iran-Kriegs. Pakistan vermittelt dabei zwischen den USA und dem Iran.
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