Irans Präsident Pezeshkian fordert neuen Politikstil

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Irans Präsident Pezeshkian

Bild: APA/APA/Iranian Presidency (Archivbild)/-


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Irans Präsident Masoud Pezeshkian hat sich am Sonntag für eine grundlegende Änderung des Führungsstils in der Islamischen Republik ausgesprochen. Pezeshkian sagte laut der den Revolutionsgarden nahestehenden Agentur Fars, die Staatsgewalt könne nicht allein aus einer begrenzten Gruppe von Führungskräften und Beamten bestehen. Er verlangte stattdessen die Einbindung aller gesellschaftlichen Schichten, wirtschaftlicher Akteure und Wissenschafter sowie der Bevölkerung.

Zugleich wies sein Büro Rücktrittsgerüchte zurück. Pezeshkian gilt als Reformer. Seine Forderung steht im Kontrast zur Machtstruktur. Ein Blick auf die wichtigsten Vertreter der iranischen Führung zeigt, dass viele Schlüsselpositionen seit Jahrzehnten durch Personen mit engen Verbindungen zu den Islamischen Revolutionsgarden besetzt sind.

Der Präsident sagte weiter, je ehrlicher man mit der Bevölkerung spreche und sie in den Prozess der Entscheidungsfindung und Problemlösung einbezöge, desto größer sei die Chance, Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Wenn die Menschen mit Notlagen konfrontiert seien, müssten auch die Verantwortlichen an ihrer Seite stehen und sich um die Lösung der Probleme bemühen.

Präsidentenbüro: Präsident wird weiter dem Volk dienen

Zugleich wies das Büro von Pezeshkian Berichte zurück, wonach der Präsident seinen Rücktritt beim obersten Revolutionsführer Mojtaba Khamenei eingereicht habe. Präsident Pezeshkian werde nicht davon ablassen, dem Volk zu dienen, hieß es.

Pezeshkian rief außerdem die Bevölkerung erneut zum Energiesparen auf. Gelinge es nicht, den Verbrauch von Strom, Gas und anderen Energieträgern zu senken, werde dies Teile der Industrieproduktion beeinträchtigen. Die Gesellschaft müsse sich der bestehenden Realitäten sowie Anforderungen und Kosten des Widerstands bewusst sein.

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