Kim Yo-jong: Nordkoreas Atomstatus ist nicht verhandelbar

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Kim Yo-jong will an Nordkoreas Nuklearwaffen festhalten

Bild: APA/APA/AFP/JADE GAO


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Kim Yo-jong, Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un, hat den Status ihres Landes als Atomwaffenmacht für nicht verhandelbar erklärt. Nordkoreas Status als Nuklearwaffenstaat sei eine "unumkehrbare Realität - unabhängig davon, ob andere ihn anerkennen oder nicht", teilte die 38-Jährige über die staatliche Nachrichtenagentur KCNA mit. Feindliche Kräfte sollten ihre "Tagträume von einer Denuklearisierung aufgeben", sagte Kim weiter.

Damit erteilte Kim Yo Jong diplomatischen Bemühungen für eine nukleare Abrüstung Nordkoreas eine klare Absage. Erst am Freitag hatte ein Sprecher des US-Außenministeriums gegenüber der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap gesagt, die Vereinigten Staaten blieben offen für einen Dialog mit Nordkorea "ohne Vorbedingungen" und hielten "weiterhin an dem Ziel einer vollständigen Denuklearisierung Nordkoreas fest".

Besuch von Chinas Staatschef

Kims Aussagen erfolgen kurz vor einem angekündigten Staatsbesuch von Chinas Staatsoberhaupt Xi Jinping. Der chinesische Präsident wird am Montag erstmals seit 2019 wieder Nordkorea besuchen. China ist Nordkoreas einziger formeller Bündnispartner auf Grundlage eines gegenseitigen Beistandsvertrags. Die beiden Staaten kämpften Seite an Seite während des Koreakriegs (1950-53).

Nordkorea unterliegt wegen seines Atom- und Raketenprogramms seit rund zwei Jahrzehnten umfangreichen UNO-Sanktionen. Zuletzt hatten China und Russland im UNO-Sicherheitsrat weitere Strafmaßnahmen gegen Nordkorea blockiert. Zudem verhinderten sie die Verlängerung des Mandats eines UNO-Expertengremiums, das die Umsetzung der Sanktionen überwacht hatte.

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