Statistik Austria erhebt
Krankenstände dauern in Österreich kürzer denn je
Veröffentlicht:
von Quelle: APA, JOYN NewsAtemwegserkrankungen haben zugenommen
Bild: APA/APA/dpa/Maurizio Gambarini
Die durchschnittliche Dauer von Krankenständen in Österreich ist 2025 auf einen historischen Tiefststand gesunken. Gleichzeitig bleiben Beschäftigte insgesamt weiterhin häufiger krank als vor der Corona-Pandemie.
Krankenstände dauern in Österreich heute deutlich kürzer als noch vor einigen Jahrzehnten. Laut den aktuellen Daten der Statistik Austria lag die durchschnittliche Dauer eines Krankenstands im Jahr 2025 bei 9,1 Tagen. Damit wurde ein neuer Tiefstwert erreicht. Zum Vergleich: 1965 dauerte ein Krankenstand im Schnitt noch 18,6 Tage und damit mehr als doppelt so lange.
Der langfristige Trend zeigt seit Jahrzehnten nach unten. Bereits 2015 fiel die durchschnittliche Krankenstandsdauer erstmals unter die Marke von zehn Tagen. Nach einem vorübergehenden Anstieg während der Corona-Pandemie gingen die Werte in den vergangenen Jahren erneut zurück.
Gestiegene Atemwegserkrankungen
Etwas differenzierter fällt das Bild bei den gesamten Krankenstandstagen pro erwerbstätiger Person aus. Diese lagen 2025 bei 14,7 Tagen und damit zwar leicht unter dem Vorjahreswert, aber weiterhin über dem Niveau vor der Pandemie. Fachleute führen das unter anderem auf die gestiegene Zahl von Atemwegserkrankungen zurück. Der ÖGB wertete die Entwicklung grundsätzlich positiv, betonte jedoch, dass weiterhin in Prävention, bessere Arbeitsbedingungen und den Schutz von Beschäftigten investiert werden müsse.
Mehr entdecken

"Sieben Wochen sind zu lang": Zverev kritisiert ATP-Kalender

Songcontest 2027
Zwischen Strand und Showbühne: Burgas wird ESC-Gastgeber

Wetterprognose
Nach dem Hitzewochenende kommt der Temperatursturz

Wiener S-Bahn
Nach Kabelbrand am Praterstern: Ausfälle und Ersatzverkehr

Reaktion auf Geopolitik
ESC ändert Regeln: Gastgeber darf kein Konfliktland sein

Großeinsatz
Nach Dorotheum-Überfall: Mutmaßlicher Räuber in U-Haft
