Libanon meldet zwölf Tote nach israelischen Angriffen

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von Agenturen

Immer wieder flammen Kämpfe auf

Bild: APA/APA/AFP/-


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Bei israelischen Luftangriffen im Libanon sind nach libanesischen Angaben zwölf Menschen getötet worden. Bei den Angriffen auf einen Ort in der Bekaa-Ebene im Südosten des Landes am späten Montagabend habe es bei mindestens acht Angriffen weitere Verletzte gegeben, meldete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Das israelische Militär gab an, die Berichte zu prüfen. In der Nacht auf Dienstag und am Dienstag früh gab es laut NNA vor allem im Süden des Landes weitere Angriffe.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte am Montagabend angekündigt, die Angriffe gegen die Hisbollah zu verstärken. Im Libanon wächst angesichts dessen die Sorge vor einer weiteren Eskalation. Zahlreiche Bewohner aus den südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut verließen in der Nacht aus Angst vor israelischen Angriffen ihre Häuser. Die Hisbollah hat in den Vororten eine starke Präsenz.

Bereits am Montag ist es nach einer Zählung der libanesischen Nachrichtenseite "L'Orient Today" zu einer starken Ausweitung der israelischen Angriffe gekommen. Israelische Kampfflugzeuge haben demnach 76 Luftangriffe auf 44 Ziele im Libanon verübt. Außerdem habe es 15 Drohnenangriffe und Artilleriebeschuss auf 25 Orte gegeben, hieß es in dem Bericht.

Konflikt eng verknüpft mit Iran-Krieg

Im Zuge des Iran-Kriegs war es Anfang März auch zu einer erneuten Eskalation zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah gekommen. Mitte April schlossen die israelische und die libanesische Regierung - die selbst keine Konfliktpartei ist - eine Waffenruhe. Die Hisbollah selbst lehnt Verhandlungen mit Israel ab. Die Angriffe gehen seitdem von beiden Seiten weiter. Im Libanon wurden seit Anfang März fast 3.200 Tote gemeldet.

Beobachter befürchten, dass eine weitere Intensivierung der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon auch die aktuell laufenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein Kriegsende erschweren könnten. Teheran besteht darauf, dass das angepeilte Rahmenabkommen sowohl den Krieg mit den USA und Israel als auch den Konflikt Israels mit der Hisbollah umfassen müsse.

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