Lieferwagen transportierte in Kärnten ungekühltes Sushi

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von Agenturen

Das Sushi hatte bereits einige ungekühlte Kilometer hinter sich

Bild: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/ASTRID STAWIARZ


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Kulinarische Grenzerfahrungen der wohl eher unangenehmen Art haben am vergangenen Mittwoch aufmerksame Polizeibeamte bei einer Verkehrskontrolle in Klagenfurt verhindert. Sie stellten fest, dass der Laderaum eines Lastwagens nicht gekühlt war - dabei hätte dessen Inhalt, nämlich Sushi und Makis für einen Supermarkt, dringend niedrigere Temperaturen nötig gehabt. Die Ware wurde entsorgt, der Fahrer angezeigt, teilte die Polizei am Freitag mit.

Die Beamten hatten bei ihrem Streifendienst im Stadtgebiet von Klagenfurt den mit Lebensmitteln beladenen Kastenwagen kontrolliert. Unter den verkaufsfertigen Produkten befanden sich auch die rohen Delikatessen der japanischen Küche, was zusätzliche Aufmerksamkeit auslöste - denn der Laderaum war offensichtlich nicht gekühlt. Aus diesem Grund wurde die Filialleiterin der Zielfiliale zur Temperaturmessung hinzugezogen - und prompt stellte diese eine Temperatur von 22,4 Grad im Laderaum fest. Ganze 18 Grad über den Temperaturen, bei denen Sushi eigentlich transportiert werden muss.

Das Fahrzeug war zwar mit einem Kühlgerät ausgestattet, allerdings dürfte dies zu schwach eingestellt gewesen sein oder überhaupt gar nicht den erforderlichen Vorschriften entsprochen haben. Der Lenker des Transporters gab an, dass dies sein Probetag bei der Firma sei und er sich mit den Vorschriften zum Transport von Lebensmitteln nicht auskenne. Das Sushi hatte zu diesem Zeitpunkt schon einige ungekühlte Kilometer zurückgelegt - denn losgefahren war er in Graz. Nun wird er nach dem Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz angezeigt.

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