Mutmaßlicher Brandstifter von Pacific Palisades vor Gericht

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von Agenturen

Das Feuerinferno zerstörte weite Teile des Nobelvororts

Bild: APA/APA/AFP/GETTY/MARIO TAMA


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In Los Angeles muss sich von Montag an der mutmaßliche Brandstifter des Feuers im Nobelvorort Pacific Palisades vor Gericht verantworten. Der Anklage zufolge hegte Jonathan R., der zum Tatzeitpunkt als Fahrer für den Taxi-Dienst Uber arbeitete, einen Groll gegen Reiche. Er soll das Feuer in der Silvesternacht zum Jahresbeginn 2025 an einem Wanderweg gelegt haben, kurz nachdem er Gäste in Pacific Palisades abgesetzt hatte. R. weist alle Vorwürfe zurück.

Die Verteidigung argumentiert, R. werde zum Sündenbock gemacht, um Versäumnisse der Feuerwehr zu verschleiern. Der Brand in Pacific Palisades war zunächst von der Feuerwehr eingedämmt worden, schwelte jedoch am Boden weiter und wurde mutmaßlich durch starken Wind rund eine Woche später wieder angefacht. Durch das verheerende Feuer wurden zwölf Menschen getötet, mehrere Tausend Häuser wurden zerstört. Der Prozess beginnt zunächst mit der Auswahl der Geschworenen.

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