Neun Vermisste nach tödlichem Chemie-Unfall in den USA
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von AgenturenFür Anrainer der Firma besteht keine Gefahr
Bild: APA/APA/AFP/GETTY/MATHIEU LEWIS-ROLLAND
Bei einem Unglück auf dem Gelände einer Verpackungsfirma im Nordwesten der USA ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Neun Angestellte werden nach dem Vorfall am Dienstag in der Kleinstadt Longview noch vermisst, wie die Feuerwehr mitteilte. Außerdem gebe es neun Verletzte, darunter ein Feuerwehrmann. Einige befänden sich in kritischem Zustand. Auf dem Firmengelände war laut Feuerwehr ein mehr als 3,4 Millionen Liter fassender Tank mit Weißlauge geborsten.
Die Räumungsarbeiten seien gefährlich, der Tank, in dem sich immer noch Flüssigkeit befinde, drohe einzustürzen. Anrainer seien derzeit aber nicht direkt bedroht, hieß es. In der Anlage werden Kartons für Flüssigkeiten hergestellt.
Der Gouverneur des US-Staats, Bob Ferguson, sprach den Betroffenen sein Mitgefühl aus. "Meine Gedanken sind bei den Arbeitern und ihren Familien sowie bei den Ersthelfern", schrieb Ferguson auf der Onlineplattform X. Teams des Umweltministeriums und der Arbeitsschutzbehörde seien vor Ort, außerdem sei die Nationalgarde in Alarmbereitschaft versetzt worden.
Massenevakuierung wegen Chemietanks in Kalifornien
In den vergangenen Tagen hatte bereits die drohende Explosion eines Chemietanks im Süden Kaliforniens die Menschen in der Gegend in Angst und Schrecken versetzt. Zehntausende Anrainer mussten ihre Häuser angesichts der Gefahr einer Explosion einer leicht entzündlichen Chemikalie verlassen. Inzwischen durften fast alle Evakuierten wieder in ihre Häuser zurückkehren. Doch vollständige Entwarnung gab die Feuerwehr bisher nicht.
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