Pkw prallt gegen Güterzug: Eltern tot, Dreijährige überlebt

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von Agenturen

"Christophorus"-Hubschrauber flog Kleinkind ins Krankenhaus

Bild: APA/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL


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Der Zusammenstoß eines Autos mit einem Güterzug auf einem Bahnübergang in Allentsteig (Bezirk Zwettl) im Waldviertel hat am Samstagnachmittag zwei Todesopfer gefordert. Ein Kleinkind überlebte. Das dreijährige Mädchen wurde von "Christophorus 2" in ein Krankenhaus geflogen. Laut Polizei und Feuerwehr kamen die Eltern des Kindes ums Leben. Das Ehepaar, 39 und 35 Jahre alt, starb noch an der Unfallstelle.

Die folgenschwere Kollision hatte sich gegen 16.00 Uhr ereignet. Schauplatz war einem ÖBB-Sprecher zufolge ein mit Lichtzeichen gesicherter Übergang der Franz-Josefs-Bahn. Der laut Polizei von der 35-jährigen Frau gelenkte Pkw der Familie hatte auf der L75 die Gleise überqueren wollen. Der Wagen musste mittels Seilwinden vom Zug getrennt werden, berichtete die FF Allentsteig. "Aus Rücksicht auf die Angehörigen werden keine Bilder des Unfallfahrzeuges veröffentlicht", schrieben die Helfer auf ihrer Website.

Dreistündige Sperre

Die unfallbedingte Streckenunterbrechung zwischen Göpfritz an der Wild und Allentsteig wurde kurz nach 19.00 Uhr und somit nach etwa drei Stunden aufgehoben, teilten die ÖBB mit. Ein Schienenersatzverkehr (Göpfritz - Gmünd) war eingerichtet.

Die FF Allentsteig, Göpfritz, Schwarzenau und Thaua standen mit mehr als 50 Kräften im Einsatz. Das Rote Kreuz hatte Helfer aus Allentsteig und Waidhofen a.d. Thaya sowie den Bezirkseinsatzleiter entsandt. Hinzu kam der "Christophorus"-Hubschrauber, der das Mädchen abtransportierte. Die Polizei war mit drei Streifen an Ort und Stelle. Die Erhebungen zur Unfallursache dauerten an.

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