Pont Neuf in Paris wird neu verhüllt

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von Agenturen

Brücke verschwindet unter aufblasbarer Höhlenlandschaft aus Stoff

Bild: APA/APA/AFP/JOEL SAGET


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40 Jahre nach Christos spektakulärer Verhüllung der Pariser Pont Neuf verwandelt der französische Künstler JR die älteste Brücke der Stadt in ein begehbares, spektakuläres Kunstwerk: "La Caverne du Pont Neuf" – eine monumentale, aufblasbare Höhlenlandschaft aus Stoff, 120 Meter lang, 20 Meter breit und bis zu 18 Meter hoch. Hinter den Kulissen arbeiten derzeit rund 800 Menschen. Am 6. Juni soll die Höhle für das Publikum öffnen.

Das Projekt ist eine Hommage an Christo und Jeanne-Claude, deren legendäre Verhüllungen - wie die des Berliner Reichstags 1995 – einst weltweit für Aufsehen sorgten. Wie schon Christo geht es auch JR weniger um das Objekt selbst als um die Veränderung des Blicks auf die Stadt.

Daft-Punk-Musiker Thomas Bangalter sorgt für die Klangwelt

Für die Klangwelt gewann der Franzose den ehemaligen Daft-Punk-Musiker Thomas Bangalter. Aus elektroakustischen Elementen soll er eine Soundlandschaft gestalten, die den Gang durch die Kaverne begleitet und ihre mystische Atmosphäre akustisch erfahrbar macht.

Warum er eine Höhlenlandschaft entworfen hat, erklärt JR mit einem Ursprungsbild: "Die Höhle ist etwas, das alle Kulturen teilen. Sie steht für Ursprung, Angst, das Unbekannte – vielleicht auch für den Mutterleib", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

"La Caverne du Pont Neuf" ist für JR bisher das größte Projekt seiner Laufbahn. Bekannt wurde der französische Künstler mit großformatigen Foto-Installationen im öffentlichen Raum – etwa an der Grenze zwischen Israel und Palästina oder an der mexikanisch-amerikanischen Grenze.

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