Print- und Radiowerbung stören am wenigsten

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von Agenturen

Werbung in Print und Radio wird am ehesten akzeptiert

Bild: APA/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL


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Sonderlich beliebt ist Werbung hierzulande nicht. Aber sie wird noch am ehesten in Printmedien und im Radio akzeptiert, während sie auf Youtube und in sozialen Medien als besonders störend empfunden wird. Das zeigt die vom Audiovermarkter RMS Austria in Auftrag gegebene und gemeinsam mit der ORF-Enterprise am Montag vorgestellte Werbeakzeptanzstudie. Auch in puncto Glaubwürdigkeit zeigt sich ein ähnliches Bild.

Für die Studie, die repräsentativ für die Bevölkerung ab 14 Jahren ist, befragte Marketagent im Vorjahr rund 2.050 Menschen. Dabei stellte sich heraus, dass 45 Prozent Werbebotschaften im Alltag neutral gegenüber eingestellt sind. Ein Drittel gab an, eine negative Einstellung zu haben, jeder Fünfte berichtete von einem positiven Zugang. Printwerbung gehört für 41 Prozent der Umfrageteilnehmer "einfach dazu", 27 Prozent ist sie gar sympathisch. Radiowerbung folgt dahinter mit 35 Prozent bzw. 23 Prozent.

Reaktanz gegen Werbung auf Youtube

Am höchsten ist die Reaktanz gegen Werbung auf Youtube. 45 Prozent der Befragten bezeichnen sie dort als störend. Für Radiowerbung geben das nur 19 Prozent an. Printwerbung stört gar nur sieben Prozent. Generell setzen sechs von zehn Personen Maßnahmen, um Werbung aktiv zu vermeiden. Bei 14- bis 29-Jährigen sind es 81 Prozent. Besonders beliebt ist es, Werbespots auf Youtube zu überspringen, sobald sich die Möglichkeit dazu bietet (8 von 10 Befragte). Ein Drittel wechselt den Radiosender, wenn Werbung läuft.

Die Glaubwürdigkeitswerte haben in sämtlichen Kategorien noch Luft nach oben. Ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher erachtet Werbung in Printmedien als glaubwürdig. Drei von zehn Befragten sehen das so für Radiowerbung. Werbung auf Youtube (18 Prozent) und in sozialen Netzwerken (17 Prozent) schneidet bei der Glaubwürdigkeit nochmal merklich schlechter ab.

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