"Sieben Wochen sind zu lang": Zverev kritisiert ATP-Kalender
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von Quelle: APA, JOYN Newsran Mehr Sport
US-Open: Alexander Zverev kassiert Spitze von Kontrahenten
Videoclip • 01:05 Min
Alexander Zverev hat sich für eine Rückkehr zu den einwöchigen ATP-Masters-Turnieren ausgesprochen. Der Deutsche sieht im erweiterten Zwölf-Tage-Format einen Grund dafür, dass immer mehr Topspieler wichtige Turniere auslassen.
Alexander Zverev hat die aktuelle Struktur der ATP-Masters-1000-Turniere kritisiert und eine Rückkehr zum früheren Format gefordert. Der Deutsche ist überzeugt, dass die auf zwölf Tage verlängerten Veranstaltungen die Belastung für die Spieler erhöhen und dazu führen, dass Topstars häufiger auf Turniere verzichten.
Top-Spieler hadern mit Verletzungen
Als Beispiel nannte Zverev die Canadian Open in Montreal, bei denen mit Jannik Sinner, Carlos Alcaraz und Novak Djokovic gleich mehrere prominente Spieler fehlten. Bereits im Vorjahr hatten dieselben Stars das Turnier ausgelassen. Zufall sei das nicht, meint Zverev. Wer als Spitzenspieler alle wichtigen Turniere absolvieren wolle, müsse während der Hartplatzsaison rund sieben Wochen am Stück in Nordamerika verbringen.
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Zu dichter Turnierkalender
"Das ist eine ziemlich lange Zeit", erklärte der Deutsche. Besonders problematisch sei der dichte Turnierkalender, wenn direkt danach ein Grand-Slam-Turnier auf dem Programm stehe. Die längeren Events würden daher viele Profis dazu bewegen, einzelne Turniere auszulassen, um Kräfte zu sparen oder Verletzungen vorzubeugen.
Seit 2025 werden sieben der insgesamt neun ATP-Masters-1000-Turniere im neuen Zwölf-Tage-Format ausgetragen. Lediglich Monte Carlo und Paris blieben beim traditionellen einwöchigen Ablauf. Die Kritik an dieser Reform begleitet die ATP bereits seit ihrer Einführung. Dass nun immer mehr Spitzenspieler fehlen, verleiht der Diskussion zusätzliches Gewicht. In Montreal erreichten heuer die beiden US-Amerikaner Ben Shelton und Brandon Nakashima das Finale.
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