Iran-Krieg
Trump: Für Dienstag geplanter Angriff auf Iran ausgesetzt
Aktualisiert:
von Quelle: APA, JOYN NewsZIB 9:00
US-Präsident Trump verschärft Ton gegenüber Iran
Videoclip • 01:24 Min
US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gebeten worden, einen geplanten Angriff auf den Iran auszusetzen. Dieser sei eigentlich für Dienstag geplant gewesen, werde nun aber nicht stattfinden.
Das Wichtigste in Kürze
Donald Trump erklärte, dass ein geplanter US-Angriff auf den Iran nach Bitten aus den Golfstaaten vorerst ausgesetzt wurde.
Gleichzeitig betonte Trump, das US-Militär bleibe einsatzbereit, falls keine Einigung mit dem Iran erzielt wird, zeigte sich aber vorsichtig optimistisch über Fortschritte bei den Gesprächen.
Das US-Militär bleibe in voller Kampfbereitschaft, für den Fall, dass kein akzeptables Abkommen mit dem Iran erzielt wird. Bisher war nicht öffentlich bekannt, dass die USA am Dienstag angreifen wollten.
Trump hatte mit Blick auf eine Friedensvereinbarung wiederholt erklärt, die Zeit für den Iran laufe ab. Politische Beobachter hatten erklärt, auch ein erneuter US-Angriff auf den Iran berge viele Risiken und werde die islamische Republik nicht unbedingt in die Knie zwingen.
"Sehr positive Entwicklung"
Trump ergänzte jedoch, die Streitkräfte sollten sich bereithalten, "jederzeit einen umfassenden, groß angelegten Angriff auf den Iran auszuführen, falls keine akzeptable Einigung zustande kommt".
Er sieht nach eigenen Angaben Fortschritte bei Gesprächen mit dem Iran. Es gebe eine "sehr positive Entwicklung", sagte Trump am Montag bei einer Veranstaltung im Weißen Haus.
Verbündete im Nahen Osten hätten ihm gesagt, sie seien "sehr nah dran, eine Einigung zu erzielen", durch die der Iran keine Atomwaffen besitzen werde."Es ist eine sehr positive Entwicklung, aber wir werden sehen, ob daraus etwas wird", fügte er hinzu.
Trump hatte dem Iran am Sonntag erneut mit Vernichtung gedroht, sollte Teheran dem US-Vorschlag für ein Ende des Krieges nicht zustimmen. Zur zentralen Bedingung machte er, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangt.
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