Trump: Iran-Gespräche laufen telefonisch
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von AgenturenUS-Präsident: Fortschritte bei Gesprächen, aber noch kein Durchbruch
Bild: APA/APA/AFP/MANDEL NGAN
US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass die Verhandlungen mit dem Iran derzeit telefonisch geführt werden. Man verzichte auf zeitaufwendige persönliche Treffen, auch wenn er diese bevorzuge, sagte Trump am Mittwoch im Weißen Haus. Es sei "lächerlich" 18 Stunden zu fliegen, um am Ende absehbar unbefriedigende Ergebnisse zu erhalten.
Zwar habe es Fortschritte gegeben, ein Durchbruch sei aber noch nicht erreicht, sagte er. Eine Einigung werde es nur geben, wenn Teheran vollständig auf Atomwaffen verzichte. Auf die Frage, ob dafür aus seiner Sicht zusätzlicher militärischer Druck nötig werden könnte, zeigte sich Trump unentschieden. "Ich weiß es nicht", sagte er. Das hänge davon ab, wie weit der Iran in den Gesprächen gehe.
Nach Informationen des US-Portals "Axios" will Trump den Druck aufrechterhalten. Einen iranischen Vorschlag, zunächst die Seeblockade zu lockern und Gespräche über ein Abkommen zum Atomprogramm später zu führen, lehne er ab. Zugleich bereite sich das US-Militär dem Bericht zufolge auf neuerliche Luftangriffe vor, um die Verhandlungen voranzubringen. Trump habe einen solchen Einsatz bislang jedoch nicht angeordnet.
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