Verdacht der Brandstiftung nach Feuer in Grazer Wohnanlage

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++ ARCHIVBILD ++ Nach rund zwei Stunden hatte die Feuerwehr die Flammen gelöscht

Bild: APA/APA/dpa/Sven Hoppe


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Nach dem Großbrand in einer Grazer Wohnanlage Sonntagabend hat die Polizei festgestellt, dass brennbares Material in einem Kellerabteil im Erdgeschoß entweder fahrlässig oder mutwillig angezündet wurde und so die Flammen entstanden waren, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung. Die Brandermittler schlossen eine technische Ursache praktisch aus. Bei dem Feuer wurden laut Polizei 13 Personen leicht verletzt. Die Schadenshöhe ist noch unklar.

Die Flammen waren kurz vor 20.00 Uhr im Erdgeschoß des Mehrparteienhauses am Grillweg ausgebrochen. Eine Rauchsäule war über die ganze Stadt zu sehen. Für die Einsatzkräfte war es ein Großeinsatz - sowohl für die Berufsfeuerwehr wie auch für das Rote Kreuz. Die Wohnanlage musste evakuiert werden, Bewohnerinnen und Bewohner wurden mit Decken und Wasser versorgt. Nach rund zwei Stunden waren die Flammen gelöscht. Das Rote Kreuz brachte 16 Personen in umliegende Krankenhäuser.

Die Polizei sucht seither nach der Ursache. Mehrere Zeugen wurden bereits vernommen. Spuren und Hinweise seien gesichert worden. Ermittelt wird wegen des Verdachts der mutwilligen oder fahrlässigen Brandstiftung.

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