Rückgang um 4,6 Prozent

Weniger Autos auf der A2: Koralmbahn zeigt Wirkung

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von Quelle: APA, JOYN News

Steiermark heute

Koralmbahn stärkt Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Videoclip • 02:03 Min


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Die Koralmbahn wirkt sich offenbar deutlich auf das Mobilitätsverhalten in Südösterreich aus. Laut einer Analyse des VCÖ ging der Autoverkehr auf der Südautobahn im ersten Halbjahr 2026 im Koralmkorridor deutlich stärker zurück als im Österreich-Schnitt.

Auf der Südautobahn zwischen der Steiermark und Kärnten sind im ersten Halbjahr 2026 spürbar weniger Autos unterwegs gewesen. Wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) unter Berufung auf Daten der Asfinag mitteilte, sank das Verkehrsaufkommen im Koralmkorridor um 4,6 Prozent. Österreichweit betrug der Rückgang im selben Zeitraum lediglich 0,6 Prozent.

Der VCÖ sieht darin einen klaren Effekt der Koralmbahn. Ähnlich wie nach der Modernisierung der Westbahnstrecke habe die neue Bahnverbindung dazu geführt, dass mehr Menschen vom Auto auf den Zug umsteigen. Besonders deutlich fiel der Rückgang in Kärnten mit 6,3 Prozent aus, während auf dem steirischen Abschnitt der A2 ein Minus von 3,6 Prozent verzeichnet wurde.

Neben dem Einfluss der Koralmbahn dürften auch die höheren Treibstoffpreise eine Rolle gespielt haben. Laut VCÖ wurde an 61 Prozent aller österreichischen Verkehrszählstellen weniger Pkw-Verkehr registriert als im Vorjahr. Der Lkw-Verkehr entwickelte sich hingegen in die Gegenrichtung und nahm an den meisten Messstellen zu. Der VCÖ sieht weiteres Potenzial, den Umstieg auf die Bahn durch zusätzliche Anreize für Pendler sowie Maßnahmen im Freizeit- und Tourismusverkehr zu fördern.


Südost-Tangente am stärksten befahren

Der meistbefahrene Autobahnabschnitt Österreichs blieb im ersten Halbjahr die Wiener Südost-Tangente. Dort wurden bei der Zählstelle Baumgasse rund 34,6 Millionen Fahrzeuge registriert. Die höchste Zahl an Lastwagen wurde auf der Westautobahn zwischen Haid und Traun gezählt.

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