Zahlreiche Unfälle

Schwere Gewitter: Bäume stürzten auf Autobahn, Schlossturm in Brand

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von Quelle: APA, JOYN News

WIEN - ÖSTERREICH: ++ HANDOUT ++

Bild: APA/FF PFAFFENSCHLAG


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Heftige Gewitter haben am Sonntagnachmittag neuerlich für zahlreiche Einsätze von Feuerwehr und Wasserrettung in Österreich gesorgt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schwere Gewitter führten in Niederösterreich zu rund 140 Feuerwehreinsätzen.

  • Ein Blitz setzte den Turm von Schloss Dobersberg in Brand, zahlreiche Bäume stürzten um, verursachten Unfälle auf der Westautobahn und beeinträchtigten den Bahnverkehr.

In Niederösterreich wurden bis in die Abendstunden rund 140 Einsätze von den Feuerwehren abgearbeitet, teilte Klaus Stebal vom Landeskommando mit. Hauptbetroffen waren Most- und Waldviertel.

Gegen 16.00 Uhr schlug ein Blitz in den Turm von Schloss Dobersberg im Bezirk Waidhofen an der Thaya ein und setzte die Spitze in Brand. Mehrere Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden standen im Einsatz, um die Flammen von einer Drehleiter aus zu löschen. Atemschutztrupps durchsuchten das Innere des Turms nach weiteren Glutnestern. Gegen 17.30 Uhr wurde "Brand aus" gegeben.


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Autos von Bäumen getroffen

Bei Pfaffenschlag (Bezirk Waidhofen) wurde ein Auto von einem umstürzenden Baum getroffen. Die Lenkerin wurde leicht verletzt. Auch in den Bezirken Amstetten und Scheibbs entwurzelten Windböen Bäume, die Straßen blockierten. Auf der Westautobahn kam es ebenfalls zu einigen Unfällen durch umgestürzte Stämme.

Mehrere Pkw wurden getroffen, nach ersten Informationen wurde aber niemand schwer verletzt. Im Bezirk Scheibbs ging infolge der intensiven Niederschläge eine Mure ab. In St. Valentin (Bezirk Amstetten) stürzte ein Baum auf eine Oberleitung der Bahn und löste einen Brand aus, ein Zug musste auf freier Strecke anhalten.

In Ernsthofen (Bezirk Amstetten) wurden mehrere Leute von Gewässern geborgen, als gegen 16.30 Uhr eine Gewitterfront über den Bezirk zog, die für hunderte Notrufe und 50 Feuerwehreinsätze binnen 20 Minuten verantwortlich war. "Die Gewitterzelle hat innerhalb kürzester Zeit für eine Vielzahl an Schadenslagen gesorgt", berichtet Feuerwehrsprecher Philipp Gutlederer von der Bereichsalarmzentrale Amstetten.


Wasserrettung in Salzburg im Dauereinsatz

In Salzburg stand die Wasserrettung im Dauereinsatz: Am Wallersee und Mattsee in Salzburg wurden am späten Nachmittag mehrere Boote geborgen. Am Fuschlsee sank ein Segelboot teilweise, die Bergung war am frühen Abend noch im Laufen. Zudem wurden am Fuschlsee zwischenzeitlich einige Wassersportler vermisst - sie wurden aber nach dem Gewitter wohlauf aufgefunden.

Am Wolfgangsee und Mondsee mussten ebenfalls kleinere Boote geborgen werden. Insgesamt standen sieben Ortsstellen der Wasserrettung im Flachgau im Einsatz, berichtete die Wasserrettung Salzburg.

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