Rote Unwetterwarnstufe
Hagel und Sturm: Erneut schwere Gewitter in Österreich
Aktualisiert:
Bild: APA/dpa/Tobias Hartl/Vifogra
Nachdem mehrere Bundesländer bereits am Samstag von heftigen Gewittern getroffen wurden, herrscht auch am Sonntag weiter Unwettergefahr. Für mehrere Regionen wurde eine rote Unwetterwarnstufe ausgesprochen, zudem wurden bereits heftige Sturmböen sowie Hagel gemeldet.
Das Wichtigste in Kürze
In mehreren Regionen Österreichs wurde eine rote Unwetterwarnstufe ausgegeben.
Besonders anhaltende Gewitterlagen trafen bereits mehrere Bundesländer, wobei es zu starken Sturmböen und Hagelschlag kam.
Bereits in den späten Vormittagsstunden entstanden von Kärnten über das Mur- und Mürztal sowie das Grazer und Weizer Bergland bis in die Rax-, Schneeberg- und Wechselregion erste Quellwolken, die sich zu Schauern und Gewittern weiterentwickelten. Wie "Skywarn Austria" berichtet, verlagern sich die Unwetter nach und nach in den Süden und Südosten.
"Die Modelle berechnen dabei eine oder mehrere Superzellen, die nach Südosten ausscheren (Warnbereich Rot). Eine Superzelle könnte vom Weizer Bergland aus in die Oststeiermark und weiter ins Südburgenland ziehen – diese Variante wird sehr einheitlich vorhergesagt", so "Skywarn Austria.
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Eine weitere Superzelle könnte sich vom Grazer Bergland über das Grazer Becken und Leibnitz bis in die Region um Bad Radkersburg ausbreiten. Auch wenn hier noch Unsicherheiten bestehen, müsse man auch in diesen Gebieten mit Schauern und Gewittern rechnen.
Einzelne Schauer und Gewitter können im Verlauf des Nachmittags auch in Tirol, Salzburg, Osttirol sowie den westlichen Teilen Kärntens auftreten.
Rote Unwetterwarnung, Hagel und Sturmböen
Die "Österreichischen Unwetterzentrale" (uwz) sprach am Nachmittag erneut eine rote Unwetterwarnung für die genannten Regionen, Teile Niederösterreichs und Vorarlberg aus.
Auf X meldete der Verein "Storm Science Austria" an der Station Fürstenfeld Sturmböen von bis zu 81 km/h und drei Zentimeter große Hagelkörner.
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Eine deutliche Besserung des Wetters ist vorerst nicht in Sicht: Auch in der kommenden Woche müssen sich die Österreicher:innen auf regnerische Tage einstellen.
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