Eine Tote

Ursache nach Haus-Teileinsturz in Wien noch unklar

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von Quelle: APA, JOYN News

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Wien: Verschüttete 85-Jährige nach Hauseinsturz tot geborgen

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Nach dem Teileinsturz eines Mehrparteienhauses in der Wiener Innenstadt am Sonntagabend mit einer Toten ist die Ursache noch unklar. "Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren", sagte Polizeisprecher Markus Dittrich am Donnerstag. Die Baupolizei ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Gemeingefährdung. Fest steht vorerst nur, dass seit dem 31. August Bauarbeiten bei dem Gebäude in der Färbergasse durchgeführt wurden. Der Ausbau des Dachgeschosses war bewilligt worden.

Die Baupolizei war bereits am Unfallort, auch gab es bereits ein Treffen aller Beteiligten, um die weitere Vorgehensweise abzuklären, berichtete Dittrich.

Nach Abschluss der Bergung der Toten - einem hochrangigen Mitglied der Wiener evangelischen Gemeinde - wurde die Einsatzstelle von der Berufsfeuerwehr der Polizei übergeben. Die 85-Jährige war außerdem eine der renommiertesten Mathematikerinnen des Landes.


Schwierige Bergung der Toten

In der Nacht auf Montag waren über drei Geschoße die Decken eingestürzt. Die 85-Jährige wurde in der Nacht auf Mittwoch nach fast zwei Tagen Suche unter schwierigen Bedingungen tot aus den Trümmern geborgen. Nach der Vermissten war gesucht worden, nachdem sie sich weder unter den Evakuierten befunden hatte noch an ihrem Nebenwohnsitz angetroffen worden war. Die Frau lag verschüttet unter Mauerteilen und Schutt. Es wurde davon ausgegangen, dass sie wohl sofort beim Einsturz gestorben ist. Eine Obduktion wurde angeordnet.

Insgesamt zwölf Menschen waren in dem Haus in der Färbergasse gemeldet gewesen. Eine 57-Jährige war aus dem dritten Stock abgestürzt und nach Stunden schwer verletzt befreit worden. Zwei weitere Personen wurden ebenfalls aus dem Haus geborgen. Die Bewohner wurden zwischenzeitlich in einem Hotel untergebracht. Der Hauseigentümer - eine Immobilienfirma - betonte gegenüber der "Presse" (Donnerstagsausgabe), dass die Bauarbeiten planmäßig bewilligt und die Pläne durch den Ziviltechniker freigegeben wurden. Außerdem seien "die Bauarbeiten nach ordnungsgemäßer Prüfung plangemäß und bewilligt durchgeführt worden", heißt es in einem anwaltlichen Schreiben des Hauseigentümers, so die "Presse".

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