Humanitäre Hilfe

Nach Erdbeben: US-Militär mit großem Hilfseinsatz in Venezuela

Veröffentlicht:

von Quelle: APA, JOYN News

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Venezuela sucht weiter nach Überlebenden

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Das US-Militär ist mit einem großen Aufgebot in und um Venezuela im Einsatz, um nach den verheerenden Erdbeben in der vergangenen Woche Hilfe zu leisten. Mehr als 900 Einsatzkräfte seien im Land und weitere rund 800 auf Stützpunkten in Puerto Rico und Curacao, sagte der Befehlshaber des US-Südkommandos, General Francis Donovan, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela, ist das US-Militär dort im Einsatz, um Hilfe zu leisten.

Die US-Streitkräfte hätten sich an Such- und Rettungsaktionen beteiligt, bei der Wiederinbetriebnahme des Flughafens geholfen und Luft- und Seetransporte für humanitäre Hilfe mobilisiert. Zudem würden mindestens vier oder fünf MQ-9-Reaper-Drohnen über Venezuela eingesetzt, um den venezolanischen Behörden ein besseres Lagebild zu verschaffen.


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Wende in Beziehungen zwischen beiden Ländern

Der Einsatz markiert eine bemerkenswerte Wende in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Noch am 3. Jänner hatte das US-Militär eine Razzia ausgeführt, um den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro zu ergreifen und ihn für einen Prozess wegen Drogenhandels nach New York zu bringen. "Der 3. Jänner ist noch nicht so lange her. Und man muss sich nur ansehen, wie sich diese Beziehung gewandelt hat", sagte Donovan. Zuletzt tötete das US-Militär in Abstimmung mit den venezolanischen Behörden den Anführer der Gefängnisbande "Tren de Aragua".

Venezuela war am vergangenen Mittwoch von zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 erschüttert worden, die Gebäude zum Einsturz brachten und Tausende von Menschen unter den Trümmern begruben. Nach Angaben der Regierung wurde bisher nur ein dreijähriges Kind lebend gerettet.

Donovan lehnte es ab, über die Dauer des Einsatzes zu spekulieren. Es gebe jedoch keine Pläne für einen dauerhaften Einsatz der entsandten Truppen. "Es ist nicht die Rede davon, zu bleiben", sagte er. "Wir gehen, wenn wir fertig sind." Donovan äußerte jedoch die Hoffnung, dass der Einsatz die Tür für engere militärische Beziehungen zu Venezuela öffnen könnte.

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