Was wurde aus Markus Rogan?
Aktualisiert:
von Franziska SchwarzBild: APA/Helmut Fohringer
Ex-Schwimmer Markus Rogan lässt im Rahmen von Olympia 2024 wieder von sich hören - als Beobachter und Olympia-Kenner. Was macht der ehemalige Leistungssportler nun eigentlich? Zuletzt stellte er einen Weltrekord im Apnoe-Eistauchen auf.
Das Wichtigste in Kürze
Ex-Schwimmer Markus Rogan lies im Rahmen von Olympia 2024 wieder von sich hören - als Beobachter und Olympia-Kenner.
Was macht der ehemalige Leistungssportler nun eigentlich?
Zuletzt stellte er einen Weltrekord im Apnoe-Eistauchen auf.
2004 war Markus Rogan Österreichs Sportler des Jahres. Im Lauf seiner Profikarriere gewann Rogan 34 Medaillen bei Großveranstaltungen, damit ist er Österreichs erfolgreichster Schwimmer. Neun WM-Medaillen holte Rogan zwischen Sommer 2001 und Ende 2010 - und natürlich zwei Silber-Medaillen bei Olympia 2004 in Athen.
Laut dem Magazin "Swim" stellte Rogan 2023 einen Rekord im Eistauchen im Weißensee auf. Ohne Flossen und ohne Neoprenanzug tauchte er 111,2 Meter durch den See. Es soll dabei nur etwas mehr als null Grad gehabt haben, so das Magazin.
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2021 machte der ehemalige Schwimmer mit seiner "Corona-Flucht" aus Israel auf sich aufmerksam. Damals war Rogan als Mental-Coach für die israelische Fußball-Nationalmannschaft im Dienst.
"Ich habe einen groben Fehler gemacht, als ich aus Israel abgereist bin", erklärte der Ex-Schwimm-Profi damals. "Ich möchte mich für mein Verhalten entschuldigen. Es gibt nichts zu bagatellisieren und nichts zu rechtfertigen. Ich verstehe und respektiere die Wut in diversen Medien und Foren."
Psychotherapeut und Mental-Coach
Rogan lebt in der Nähe von Los Angeles in den USA. Nach seiner Karriere als Erfolgsschwimmer studierte er Psychologie und arbeitet unter anderem als Mental-Coach für die israelische Fußball-Nationalmannschaft, Basketballspieler:innen, Artist:innen des Cirque de Soleil oder auch Schwimmer:innen. Bei den Olympia 2016 betreute er das brasilianische Schwimm-Team.
Auch ins Schwimmbecken steckt er noch manchmal: 2020 wurde er Champion der "Underwater Torpedo League". "Das sind lauter UFC-Fighter und Marines und Navy Seals, die mehr oder weniger Unterwasser-Rugby spielen", so Rogan in einem Interview mit der APA.
Prellungen und Comeback
Für Negativ-Schlagzeilen sorgte Rogan im Jahr 2009: Bei der WM in Rom konnte er nicht an seine vorherigen Erfolge anknüpfen. Beim Feiern in Italien kam es zu einem Zwischenfall in einer Bar - Rogan erlitt Prellungen, er sprach von einer Schlägerei mit Club-Securities. Der Club dementierte, vor Gericht kam es zu einem Vergleich.
Danach fiel der Schwimmprofi bei seinem damaligen Hauptsponsor Raiffeisen in Ungnade und wurde fallen gelassen. 2011 fand er aber zu seinen Höchstleistungen zurück: 2011 holte er bei der Kurzbahn-EM in Stettin Silber, auch zuvor bei der EM 2010 holte er zwei Silber-Medaillen und wurde Sportler des Jahres der Gemeinde Wien.
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